Die Erste macht das Licht an

Willkommen auf, bei, neben oder unter der Autoren-Couch, ich hoffe du wirst dich wohlfühlen!

Du bist Autor und willst dich der Welt zeigen? Dein Buch vorstellen und dich von Lebensgeschichten anderer inspirieren lassen? Endlich den Mut finden, durchzustarten, und dir einen kleinen Tritt in den Hintern holen? Dann willkommen auf der Autoren-Couch, nimmt dir einen Kaffee und erzähl uns etwas über dich! Marketing für Selfpublisher kann so sympathisch sein!

Ich fange mal an! Das Schreiben ist schon lange meine Leidenschaft, man könnte sagen, Berufung, aber `klick hat es bei mir erst gemacht, als eine meiner liebsten Freundinnen einen Roman geschrieben hat (mittlerweile sind vier daraus geworden). Da ich glaube, dass wir uns gegenseitig und auch anderen eine Menge zu geben haben, habe ich die Autoren-Couch ins Leben gerufen.

Teilt diese Seite was das Zeug hält, damit viele Menschen uns entdecken und sich von unseren Geschichten begeistern lassen können! Deine Teilnahme hier ist absolut kostenlos! Wie soll es funktionieren?

1. Schick mir ein Bild von dir.

2. Beantworte ein paar Fragen.

3. Erzähle, was dir wichtig ist.

4. Stelle dein Buch vor.

Schreib mir eine Mail an kaffee(at)autoren-couch.de

Milch und Zucker?

 

Regeln: Ich freue mich auch über eine kleine Leseprobe. Autoren von volksverhetzenden Machwerken müssen ihren Kaffee woanders trinken.

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Eva Maria Höreth – Fantasy, Jugendbuch

Liebe Eva, du hast Germanistik studiert und dich dabei auf Kinder- und Jugendliteratur spezialisiert. Ist Dein Buch für diese Zielgruppe geschrieben?

Ich hatte beim Schreiben zwar immer im Hinterkopf, dass es ein Jugendbuch sein soll, für Jugendliche ab 12/13 Jahren. Doch natürlich kann es jeder Leser und jede Leserin unabhängig ihres Alters lesen. Die Übergänge sind da ja eh fließend. Ich kenne 14 jährige, die haben 50 Shades of Grey gelesen und 41 jährige, die Harry Potter Fans sind.

Wie lange hat es gedauert, von der ersten Idee für dein Buch bis zur Fertigstellung?

Beim ersten Teil, „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“, hat es recht lange gedauert: fast drei Jahre lang.

Am Anfang war es ja nur eine Idee, eine Szene und die habe ich aufgeschrieben. Als ich mich dann den 300 Seiten näherte,  wollte ich mich dem Abenteuer der Veröffentlichung stellen. Und noch ist die Geschichte nicht fertig – gerade habe ich den zweiten Teil, Moonwitch – die dunkle Seite“ veröffentlicht. Der dritte soll die Geschichte von Emily und Finn schließlich beenden.

War dir gleich klar, dass du als Selfpublisherin veröffentlichen willst? Oder hast du dich an Verlage gewandt?

Ich habe mich erst an Verlage gewandt und träumte von einem Verlagsvertrag. Self-Publishing sagte mir zu der Zeit noch gar nichts. Als ich dann die ersten Absagen bekommen habe, fing ich an zu recherchieren, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt. Mittlerweile möchte ich, zurzeit zumindest, nicht mehr weg vom Self-Publishing und den Möglichkeiten, die es mir bietet. Ich kann alles selbst entscheiden und bestimmen, das ist auf der einen Seite toll, auf der anderen auch sehr anstrengend und zeitraubend. Es wäre interessant auch mal einen Roman in einem Verlag zu veröffentlichen, um zu sehen, wie das so ist.

Was machst Du neben dem Schreiben beruflich?

Ich bin Online-Redakteurin, Social Media Managerin, Event-Planerin, Marketing Managerin, Pressereferentin – Alles zusammen. Wir sind ein sehr kleines Team und es gibt immer wieder neues und vielfältiges zu tun. Die Abwechslung macht mir am meisten Spaß.

Wie findest Du Zeit zum Schreiben – hast Du einen bestimmten Rhythmus?

Ich schreibe abends, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Das ist manchmal nicht einfach, denn Haushalt, Mann und Familie möchten auch etwas von mir. Bis ich dann endlich am Laptop sitze und weiß, was ich schreiben will, dauert es schon etwas. Im Moment bin ich in Elternzeit, da ist es noch schwieriger geworden. Mein Sohn ist jetzt sechs Monate alt, braucht mich also noch sehr oft

Hast du manchmal Schreibblockaden? Wenn ja, wie gehst Du damit um?

Natürlich gibt es Tage, da läuft einfach nichts. Ich habe gemerkt, dass ich dann an einer Szene weiterschreiben muss, die mir Spaß macht. Am besten wäre einfach überhaupt zu schreiben, damit man was zu Papier gebracht hat. Das ist aber einfacher gesagt, als getan.

Was würdest du angehenden Autoren raten?

Geduld! Und Durchhaltevermögen. Macht immer weiter, gebt nicht auf und glaubt an Euch!

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Irgendwann meinen Brotjob zu kündigen und nur noch vom Bücher veröffentlichen, leben zu können.

Vielen Dank für Deine Antworten und hoffentlich geht Dein Wunsch in Erfüllung!

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Zurück aus dem Garten, und Schreibglück?

Huhu Ihr Lieben! Ich habe mir den Sommer in meinem neuen Garten um die Ohren geschlagen, viel geschrieben und allerlei andere Dinge gemacht, die mir Spaß machen. Andere auch, aber diese vergessen wir lieber. 😛

Aus diesem Grund habe ich die Autoren-Couch etwas veranchlässigt. Jetzt aber wirble ich hier mal durch, schwinge den Staubwedel und klopfe die Bezüge aus! *hust

Ich will sagen, ich bin wieder da!

Ich werde demnächst Interview-Fragen für meine Couchbesucher vorbereiten, so dass interessierte Autoren diese gleich beantworten können – das Erstellen individueller Fragen ist sehr zeitaufwändig und passt gerade nicht in meinen Tagesplan!

Dann habe ich noch eine Sache gefunden, die vielleicht für den einen oder anderen interessant sein kann: Ein Programm namens SCHREIBGLÜCK. Es soll Autoren beim Schreiben und Veröffentlichen ihrer Bücher helfen und ist von Veit Lindau gestaltet worden. Es verspricht auch, dass mit Hilfe des Programms entstandene Bücher bei Random House geprüft werden. Das klingt nicht schlecht – ich tue mich ja selbst mit der Verwirklichung meiner Schreibprojekte etwas schwer, meist kommt mir aber die Arbeit „dazwischen“ 😛

Soviel für heute – ich hoffe ihr lest hier!

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Tim Tiez

Tim Tiez ist eigentlich Produktdesigner, und seine Seite findet ihr hier. Ich hatte einen recht amüsanten E-Mail Austausch mit dem humorvollen Jungautoren, der die Autoren-Couch für sein Buchmarketing nutzen möchte. Es würde mich freuen, wenn unser Interview bei dem einem oder anderen Besucher Interesse weckt, und ihr einen näheren Blick auf Tim´s bisher erschienene Bücher werft. Jetzt viel Spaß beim Lesen!

 

Lieber Tim, liebe Wilhelmine, schön euch beide hier zu sehen. Tim, du könntest die Kuh auch einmal sitzen lassen.

Hallo, ja das ist richtig. Ich bin einfach schneller. Und da ich mich für das größere Genie halte, habe ich mir den Vortritt (bzw. den Vorsitz) gelassen.

Wer von euch beiden ist denn nun der Schreiber, oder arbeitet ihr als Team?

Danke. Ja, wir sind ein Team und Wilhelmine berät mich, wie sie auch meine (unsere) Protagonisten berät, ob sie nun wollen oder nicht.

ME_Y_1974 Auf der Suche nach dem Sinn, Tim Tiez, SP, bei amazon
ME_Y_1974 Auf der Suche nach dem Sinn, Tim Tiez, SP, bei amazon

Wie kam es zu: „Auf der Suche nach dem Sinn“, und wer sollte das Buch unbedingt lesen?

Das ist recht einfach. Jeder sollte das Buch lesen! Ich habe keine spezielle Zielgruppe, die sich besonders darüber freuen würde. Es ist für Jedermann(frau) geschrieben. Und das ist nicht negativ gemeint. Jeder, der etwas sucht, findet auch etwas. Natürlich nicht immer das Gesuchte. Ok, vielleicht ist es also ein Buch für Suchende.

Ich hatte einfach Glück gehabt und habe etwas gefunden, was ich eigentlich gar nicht gesucht hatte. Und das hat mich dann so umgehauen (tief berührt), dass ich ein Buch darüber schreiben musste.

Du hast also etwas gefunden, was du nicht gesucht hast – was ist das, das dich so berührt hat?

Tja, das kann man nicht so schnell beantworten. Dazu bedarf es schon eines kleinen Buches!

Bist du religiös gworden? Erleuchtet? Ist es Yoga, Tantra, das fliegende Spaghetttimonster, 42?

Erleuchtung ist schon nah dran, aber da ist man dann bei Esoterik und bei vielen Spinnern. Und da gehört und passt das Buch nicht hin. Es ist einfach anders. Schwer in eine Schublade zu bekommen.

Und bei Lutz Reise und meinen anderen Geschichten ist dann auch nix mehr mit Erleuchtung.

Mit Religion hab ich nichts am Hut. 42 ist auch gut, trifft es aber auch nicht wirklich.

Ich sehe schon, man muss das Buch lesen, um hinter das Geheimnis zu kommen. Wechseln wir doch einfach das Thema: Du bist eigentlich Produktdesigner – welche Rolle spielt das noch in deinem Leben? Bist Du generell kreativ tätig, oder ist die Schreiberei ein Ausgleich?

Auch wenn meine Leser(schar) noch klein ist, so ist das Schreiben für mich im Moment das Größte. Es befriedigt mich zutiefst und kann daher (für mich) nur richtig sein. Ich würde mich auf jeden Fall als kreativ bezeichnen. Mein Lebens- und Berufsweg ist bis jetzt allerdings eine mittelschwere Katastrophe und daher natürlich eine Goldgrube für’s Schreiben. Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Aber der Beruf des Designers gefällt mir nicht mehr so gut. Zu viel Computer, zu wenig Bleistift. Ich bin eher Old School.

Wann hast Du mit dem Schreiben begonnen (außer mit der Fibel)?

Im Sommer 2007. Mein Onkel hat mich auf die Idee gebracht. Er hatte einfach so ein Buch geschrieben. Da dachte ich mir, das machst du jetzt auch.

Was sind Deine Ziele?

In einer Talkshow sitzen und geistreiches Zeug von mir geben. Nein, viele Ziele die ich mir in meinem Leben gesteckt hatte, waren eigentlich gar nicht meine wirklichen Ziele. Das musste ich aber erst einmal erkennen, und dann musste ich auch noch den Mut aufbringen und das machen, was mich wirklich erfüllt: Schreiben!

Was tust Du für Dein Buchmarketing (außer auf meiner Couch Kaffee zu trinken 🙂 ?

Ich stehe da noch ganz am Anfang und es fällt mir sehr schwer für mich zu werben oder mich irgendwo einzuschleimen. Die Autoren-Couch fand ich aber gleich total super und wollte da unbedingt mitmachen! 🙂

Erzähl mal etwas über: Lutz´ verrückte Reise, worum geht es in der Geschichte?

KONTAKT Lutz verrückte Reise durch Raum und Zeit: oder Arbeitslos im All, Tim Tiez, SP, bei amazon
KONTAKT Lutz verrückte Reise durch Raum und Zeit: oder Arbeitslos im All, Tim Tiez, SP, bei amazon

In meinem zweiten Buch geht es um den arbeitslosen (auch hier habe ich etwas Erfahrung) Lutz, dem eine unglaubliche Geschichte widerfährt, die sein Leben verändert. Das Buch ist, wie das Erste, natürlich keine Geschichte der Traurigkeit, aber es zeigt sehr schön, wie einen das Leben auf seltsame Bahnen bringen kann und trotzdem reich und schön ist. Natürlich hat auch wieder die Kuh Wilhelmine ihren Auftritt. Sie schleicht sich in sehr realistischen Träumen in die Leben der Protagonisten ein und beeinflusst sie und ihr Handeln. Wilhelmine bildet einen roten Faden in meinen Geschichten, die sich hier und da auch immer wieder berühren können. In meinem dritten Buch, über eine 82 jährige Rentnerin auf Abwegen, erhält sie auch wieder eine gewichtigere Rolle. Aber das dauert noch etwas.

Bist Du eigentlich immer ein bisschen durchgeknallt, oder nur wenn Du schreibst?

Keine Ahnung. Ich halte mich eigentlich schon für zu normal. Aber vielleicht ist das nur eine Wahrnehmungssache. Die Geschichten, die ich schreibe, habe ich übrigens alle selbst erlebt. 😉

Ich wünsche Dir viel Erfolg – vielleicht liest ja ein Verlag hier mit.

Ja, das wäre echt super!

Vielen Dank, liebe Manuela, dass ich hier dabei bin!

 

Dieser Post enthält Partnerlinks.

In eigener Sache:

Liebe Besucher, Autoren und Neugierige! Die Autoren-Couch ist eine Seite für Buchmarketing, die auch (aber nicht nur) für Indie-Autoren gedacht ist. Heute müssen sich alle Autoren um ihr Marketing kümmern, und nutzen dafür neben Facebook, Twitter & Co auch einzelne Seiten, so wie es mein Blog ist. Wenn du also ein ebook oder Printbuch veröffentlicht hast, und noch Buchmarketing machen willst, dann melde dich bei mir unter kaffee(at)autoren-couch.de. Ich freue mich auf dich!

 

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Norman Doderer – Fantasy & Verlag

Auf Norman Doderer bin ich aufmerksam geworden, weil er zu seinem Buch (liegt noch auf meinem Stapel) auch ein tolles Goodie verkauft – seine „Seelensplitter aus Aeswyn“. Ich freue mich, dass Norman sich die Zeit genommen hat, meine Frage zu beantworten – lernt ihn kennen!

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Hallo, Norman, willkommen auf der Autoren-Couch. Eigentlich bist Du in der Gastronomie tätig, wie hast Du das Schreiben für Dich entdeckt?

Hallo Manuela, vielen Dank, dass ich heute hier bei dir sein darf.

Das Schreiben verfolgt mich schon seit einer geraumen Zeit. Ich glaube, ich habe dabei die berühmt-berüchtigte Schreibkarriere eines Fantasyautors hingelegt – alles begann mit Pen&Paper-Spielen, wie „Das Schwarze Auge“. Dieses fantasybasierte Rollenspiel habe ich in meinen frühen Jugendjahren mit riesiger Begeisterung gespielt und eigentlich zu diesem Zeitpunkt angefangen zu Schreiben. Erst waren es kleine Hintergrundgeschichten zu meinen Charakteren, dann irgendwann kleinere bis größere Abenteuer. Fazit: Die Liebe zum geschriebenen Wort war geboren.

Feilst Du auch während der Arbeit an neuen Ideen?

Wie das mit kreativen Ideen immer so ist – sie kommen einem an dem unmöglichsten Orten zu den unmöglichsten Zeiten. Es kommt durchaus vor, dass ich Nachts aus dem Schlaf aufwache und irgendeine kleine Idee unbedingt auf einem Stück Papier landen muss. Sie gibt dann auch keine Ruhe, bis sie nicht niedergeschrieben ist. Genau so verhält es sich auf der Arbeit. Zum Glück gibt es in gastronomischen Betrieben meistens genug Servierten, auf denen man seine wirren Gedanken festhalten kann.

Worum geht es in: Die Legende von Tyr?

Grob gesagt, geht es in „Die Legende von Tyr“ um die Frage, wie Völker, die über verschiedene kulturelle, religiöse und weltanschauliche Einstellungen verfügen, und doch das gleiche Schicksal teilen, eben diesem Herr werden können.

Tyr, das einst stolze Reich der Elfen, ist durch einen schrecklichen Krieg in drei Teile geteilt. Hass, Argwohn und Misstrauen sitzen tief verwurzelt und machen ein Zusammenleben seit mehr als eintausend Jahren unmöglich. Erst als ein alter gemeinsamer Feind seine Schatten erneut gen Tyr wirft, entscheidet sich der Protagonist Aladriel dazu, etwas gegen diese Tatsache zu unternehmen. Ob seine Arbeit Früchte trägt und welche Abenteuer auf ihn, seine Freunde und die restlichen Bewohner Tyrs warten, kann man dann in mindestens drei Romanen nachlesen.

Wer sollte das Buch unbedingt lesen?

Darüber zu urteilen, ob das Buch bzw. die Reihe unbedingt gelesen werden muss, überlasse ich lieber anderen. 🙂 Wer allerdings eine Affinität zum Fantasy-Genre hat, gerne in fantastische Welten eintaucht, Mystik mag und Aladriel & Co. auf ihrer abenteuerlichen Reise begleiten möchte, der kann gerne einmal ein Blick ins Buch werfen.

Wie lange hast Du an Deinem Debüt-Roman geabeitet? Spukte die Geschichte schon länger in Deinem Kopf herum?

Die Geschichte war in groben Zügen eines Tages direkt nach dem Aufstehen in meinem Kopf und wollte mit aller Macht aufs Papier. Von der ersten Zeile bis hin zum schönen Wort „Ende“ hat es ca. ein Jahr gedauert.

Ich bin auf Dein Buch aufmerkam geworden, weil Du passende Kristalle verkaufst. Wie bist Du auf diese Idee gekommen, und was hat es damit auf sich?

Die „Seelensplitter aus Aeswyn“ spielen innerhalb der Geschichte eine nicht geringe Rolle. Jede Farbe hat ihre ganz eigene Bedeutung und stattet ihren Träger mit ganz bestimmten Eigenschaften aus.

Als ich anfing mir über diese Schmuckstücke Gedanken zu machen, hatte ich ein wirklich sehr klares Bild vor Augen, wie sie aussehen sollten. Irgendwann kam mir dann der Gedanke, ob es nicht möglich wäre, diese Kristalle auch in Natura umzusetzen. Gesagt, getan.

Dieses „Extra“ zum Buch halte ich für eine tolle Marketing-Idee. Wie ist die Resonanz?

Die Resonanz übertrifft wirklich meine Erwartungen. Was eigentlich als kleiner „Gag“ gedacht war, hat sich mittlerweile zu einem wirklich beliebten Artikel entwickelt. Einige bestellen sich die Splitter sogar ohne das Buch überhaupt zu kennen. Das Schöne ist, dass das Schmuckstück sowohl für weibliche, als auch für männliche Träger geeignet ist und sich eigentlich jeder in einer der Farbbedeutungen wiederfinden kann.

Wann geht es mit den Elfen weiter?

Im Moment schreibe ich fieberhaft sowohl an „Die Legende von Tyr II“, als auch an einem neuen Projekt. Ich hoffe beides 2016 auf den Markt bringen zu können.

Im Moment fällt nebenbei auch sehr viel Arbeit für meinen neu gegründeten Verlag an, sodass ich in den letzten ein bis zwei Wochen eigentlich gar nicht mehr zum Schreiben kam. Dies wird sich aber auf jeden Fall wieder ändern, sobald der Verlag erst einmal wirklich „angekommen“ ist.

Du hast ganz frisch einen Verlag gegründet. Wie kam es dazu, was versprichst Du Dir davon, und willst Du auch andere Autoren verlegen?

Die Idee einen eigenen Verlag zu gründen, war für mich nur der nächste konsequente Schritt. Weg vom Selbstveröffentlichen hin zum Selbstverlag. Erst als diese Idee reifte und an Form gewann, bemerkte ich, dass ich so ja nicht nur die Möglichkeit erhalte, meine Werke unter eigener Verlagsflagge zu publizieren, sondern auch Kolleginnen und Kollegen veröffentlichen könnte. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, was für ein Gefühl es ist, das eigene, selbstverfasste Werk veröffentlicht zu sehen, ist es mit Sicherheit ein großer Segen auch anderen Autorinnen und Autoren zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen. Der „Talawah Verlag“ war geboren.

 

(In diesem Video erzählt Norman mehr über seinen Verlag – schaut es euch an!)

Lieben Dank für Deine Zeit!

Vielen Dank, dass ich heute hier sein durfte. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß bereitet.

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LIMARÅ HÈYMDAI

Copyright des Autorenbild: Katrin Weiland

 

limaraLiebe Limarå, auf der Buchmesse Leipzig bin ich ja gleich über deinen Slogan: Fantasy für Erwachsene gestolpert. Magst du das mal erklären?

Als es um die Präsentation und den Slogan für die Messe ging, habe ich im Verlag den Vorschlag gemacht, Fantasy für Intelligente zu benutzen. Das wurde aber aus Gründen der Diskriminierung nicht weiter verfolgt. (lach) Und es ist ja im Grunde auch besser so, denn Fantasy für Erwachsene assoziiert zurecht einen markanten Punkt, und zwar den der Erotik und Sexualität. Während der ersten drei Teile ist das noch nicht so auffällig, aber ab Tag 4 – Sternentor – wird es dann offenkundig, dass man es mit keiner keuschen Teen-Romantik und schon gar nicht mit diesem Sex-erst-nach-der-Ehe-Twilligt-Murks zu tun hat, wie er in der Fantasy ja derzeit populär ist. Der Slogan dient somit auch dazu, 2044 klar von der Teen- und Romantikfantasy abzugrenzen. Ich betrachte Sexualität und die Beziehungen von Männern und Frauen unter anderen Gesichtspunkten, und diese versuche ich auf eine Weise auszuformulieren, die direkt ist, ohne ins Pornografische abzukippen. Tatsächlich bin ich ganz schön abgegessen durch die Art von Permanent-Herzschmerz-Drama-Stories, weil meines Erachtens nach jungen Frauen damit ein sonderbares Bild von Weiblichkeit und Frausein vermittelt wird; eines, das womöglich den Männern zu pass kommt, aber überhaupt nichts zu einem gesunden, friedensstiftenden Miteinader beiträgt.

Da kannst Du Dir meiner vollen Zustimmung gewiss sein. 

Viele Leserinnen finden es sehr berührend, dass ich über mein Art der Beschreibung Beziehung und Sexualität in ein Licht rücke, dass ihrer Natur entspricht. Sie ist ein wesentlicher und sehr vielschichtiger Bestandteil unserer tagtäglichen Existenz, und steht daher auch gleichwertig neben anderen Aspekten, die 2044 maßgeblich ausmachen.

Abgesehen davon wird mit ‚Fantasy für Erwachsene‘ jedoch auch angedeutet, dass 2044 keine gradlinige Schwarz-Weiß-Story ist, wie sie uns regulär von Hollywood und den anderen großen Medien- und Meinungsmachern aufgetischt wird – Gut, Böse, Haudrauf, Lovestory, Happy End.

Der Verlag nennt es eine wild-sinnliche Wanderung durch die unterschiedlichen und faszinierenden Aspekte der Wirklichkeit und des Mensch- und Nichtmenschseins. Eine Geschichte, die zum Nachdenken und vielleicht Diskutieren anregen soll, ohne dabei eine blanke Moralpredigt oder philosophische Abhandlung zu sein. Aufgrund des Feedbacks unserer Leser ist neuerdings auch der Begriff Fantasy-Thriller aufgekommen, der es auch recht gut trifft, da die Geschichte einen nicht absehbaren Spannungsbogen hat, der die meisten stark packt.

Manchmal erstaunt mich das sehr, denn ich schreibe überhaupt nicht nach Schema, ich bin eine völlige Autodidaktin und folge ausschließlich meiner Intuition und den Eingaben durch meine Figuren, von denen einige mittlerweile ein sehr reges Eigenleben entwickelt haben, was für mich als Autorin enorm spannend ist, da sie neuerdings sogar beginnen, sich meinen Plotvorstellungen zu widersetzen. (lach) Deswegen wandert die Handlung auf recht eigenwilligen Pfaden und wechselt sogar zuweilen die Perspektive. Dadurch wird der gewohnte Rahmen einer Erzählung überschritten und man muss plötzlich mitdenken, da man mit zwei sehr konträren jedoch gleichberechtigten Standpunkten konfrontiert wird. Kritiker sagen, dass es ein Basiskredo beim Schreiben ist, dass man die Perspektive in einer Erzählung nicht wechselt. Ja, gut, was soll ich dazu sagen? Ich kenne die Regeln, jetzt lernen die Regeln mich kennen. (grins)

In meinen Augen gibt es so viele mehr oder minder gute Aufgüsse von ein- und derselben Geschichte, gerade im Fantasybereich, warum also nicht neue Wege gehen? Mit 2044 lässt man sich auf eine Reise der wohl eher unerwarteten Art ein und jeder sollte für sich entscheiden, ob er/sie Lust hat, mir auf die phantastischen Pfade meines Weltbildes zu folgen. Ich freu mich in jedem Fall über alle, die dazu den Mut aufbringen.

2044 (Fantasy- Thriller Buchreihe): 1. Sammelband (Tag 1-3), von ChaWila Verlag (Herausgeber), Limarå Hèymdai (Autor, Illustrator), Marjam Piruzram (Bearbeitung), bei amazon
2044 (Fantasy- Thriller Buchreihe): 1. Sammelband (Tag 1-3), von ChaWila Verlag (Herausgeber), Limarå Hèymdai (Autor, Illustrator), Marjam Piruzram (Bearbeitung), bei amazon

Worum geht es in deinem Buch?

2044 ist wahnsinnig komplex. Der Klappentext kann da unter Umständen etwas Aufklärung verschaffen. Am meisten hilft natürlich Lesen. (Zwinker) Aber um es mit meinen Worten zu beschreiben: Zunächst bekommt man den Eindruck, es ginge um die ach so oft besungene Rettung der Welt, und ein Stück weit stimmt das. Allerdings nimmt 2044 nicht den üblichen Verlauf, den wir von einer Heldenstory gewöhnt sind.

Mizuee, mit der die Handlung beginnt, ist eine junge etwas vermessene Ökoterroristin, im Grunde eine berechnende Killerin und damit eher eine Antiheldin, die mit ihren Hakerfreunden und ihren Waffen die korrupte Elite bei Seite schafft.

Ihre Aktionen und ihre Haltung schaffend den deutlichsten Bezug zu der Zukunft, wie ich sie in dreißig Jahren sehe, sollte alles so weitergehen wie bisher. 2044 spielt in einer Welt, in der sich alles, was wir heute mit Argwohn betrachten, wie Überwachung, Kontrolle und Zweiklassengesellschaft, überzeugend realisiert hat.

Allerdings geht es mir nicht um das Skizzieren einer weiteren Dystopie. Der Zustand der Welt heutzutage ist schlimm, das wissen wir alle, deshalb zeichne mittels anderer Handlungsstränge, wie beispielsweise Makan, Seben Igib und Kaui’i ein alternatives Bild für ein globales Miteinader. Es geht bei den einzelnen Figuren natürlich auch um Dinge wie Freundschaft, Liebe, Loyalität und die enrome Herausforderung, Gewohntes zu hinterfragen und Wege zu gehen, die einem unmöglich erscheinen. Das spiegelt sich vorallem in der komplizierten Beziehung zwischen Jack, dem Agenten und Mizuee, seiner Gegnerin, wider. Die beiden stehen im Grunde für das grundlegende System der Dualität in unserer Welt: zwei Seiten, zwei Meinungen, zwei Gegner, zwei Weltbilder – das sieht man überall.

Ich selbst bin tatsächlich eher ein lösungsorientierter Mensch und in meinen Augen fehlt es an vielen Stellen in der menschlichen Gemeinschaft schlicht an Wissen und Visionen, um etwas zu verändern. Meinen Ansatz zum Miteinander versuche ich in 2044 zu beschreiben und zu vermitteln. Und damit es nicht zu theoretisch wird, kommen diese Ideen mit unglaublich viel Aktion, Magie, wilden Unternehmungen und einem guten Schuss Aliens und fremder geheimnisvoller Kulturen daher. Es soll sich beim Weltretten ja schließlich keiner langweilen 😉

Wie lange hat es gedauert, von der ersten Idee bis zur Fertigstellung deines Buches?

Ich habe mit 13 Jahren begonnen zu schreiben, damals ohne die Absicht, die Geschichte als Roman zu veröffentlichen. Das ist erst viel später dazugekommen, als ich etwa 25 war. Nach der Entscheidung zur Veröffentlichung habe ich etwa anderthalb Jahre an der Fertigstellung des ersten Sammelbandes (Tag 1 bis 3) gearbeitet. Das war ein schrecklich aufregender und unglaublich leerreicher Prozess.

Ich habe Dich als ausgesprochen herzlichen Menschen kennengelernt. Hilft das Schreiben, Dir das zu erhalten?

Ich hoffe doch sehr! (lach) Das ist wirklich ein interessanter Punkt. Gut möglich, dass 2044 einen Teil dazu beiträgt.

Tatsächlich kompensiere ich manche Emotionen wie zB meine Entrüstung und mein Unverständnis mittels einiger Figuren in der Geschichte. Was momentan auf unserem wunderschönen Planeten passiert, geht mir gewaltig gegen den Strich. In meinem Privatleben habe ich die Parameter meines Konsums und meiner Haltung bereits sehr weit verschoben, um mich gewissen ungesunden Strukturen, die unsere Zivilisation hervorgebracht hat, zu entziehen. Aber ich bin nur ein kleiner Tropfen in einem großen Ozean von handelnden Menschen in dieser Welt, und ich kann nicht an die wirklich großen Hebel gelangen. Deshalb versuche ich über meine Figuren, ihr Denken und Handeln, andere Bilder und Informationen zu streuen, die Menschen möglicherweise inspirieren, sich und ihr Handeln kritischer zu betrachten. Ein anderer Punkt ist der, dass ich mein Leben sehr liebe und sehr viel Freude bei dem empfinde, was ich tue. Wenn es Probleme gibt, bin ich neugierig auf die Lösung, und fange an zu forschen. Ist ein Knoten zu fest, lasse ich ihn in Demut los und gehe andere Wege. Das Leben ist so, alles wächst und gedeiht bis zum Punkt, da es stirbt. Ich habe das verinnerlicht, das erspart mir sehr viel Stress. Dein Eindruck von Herzlichkeit rührt vielleicht auch daher, dass ich dem Leben tendenziell mit sehr viel Aufgeschlossenheit entgegentrete.

Was sind dein Pläne?

Ich möchte gerne Familie gründen. Das ist ein großes Projekt. Im Herbst ziehe ich von Berlin nach München, auf einen Biobauernhof am Standrand, das ist ein großer Schritt für mich, nach 25 Jahren stinke-blinke Hauptstadt.

Auf jeden Fall wird es mit 2044 weitergehen. Sammelband 2 (Tag 4 und 5) ist Juni 2015 erschienen, und die Fortsetzung sucht derzeit noch nach einem neuen Lektor. Sie ist bereits fertig geschrieben, muss jetzt aber noch überarbeitet werden. Das Schreiben ist Teil meines Lebens und ich gehe nicht davon aus, dass mich das Oktoberfest, drei schreiende Kinder oder gar ein Mann davon werden abhalten können. (grins)

Was liebst du, außer dem Schreiben, noch besonders?

Alphabetisch?

Ja bitte, so drei bis fünf Sachen?

Die nummerologische Reihenfolge entspricht nicht der Wichtigkeit, diese variiert je nach Tagesform. 😉
Ich liebe außer dem Schreiben …
1. … diesen wundervollen Planeten
2. … meine Familie
3. … Kuschelsex & Schlafen in der Hängematte
4. … mich neu erfinden und dazulernen
5. … die Sea Shepherd
6. … Bio-Rindersteak auf Blattsalat

7. … neugierige Menschen!

Was hast du zuletzt gelesen?

Puh, das ist der Fragen, vor der ich mich am meisten fürchte. Ich komme seit einer Weile bedauerlicherweise kaum mehr zum Lesen. Ich bin deshalb auf Hörbücher umgestiegen. Da habe ich als letztes die Vertonung von Tad Williams Drachenbeinthron genossen.

Was sollten wir, die Menschheit, tun?

Boah Ela, wie viele Seiten soll denn dieses Interview umfassen? Willst du deinen Server plätten?! (lol)

Also ich beschränk mich mal in guter magischer Tradition auf drei Dinge

1) 2044 lesen

2) Konsumverhalten konsequent verändern – weg vom Mainstream, weg von der industriellen Massenware – zurück in die lokalen Kreisläufe, weniger ist mehr! 🙂

3) Lieb haben statt Recht haben!

Dein Wunsch ans Universum ist heute:

Großes, namenloses, unerklärliches Geheimnis, ӑRå, bitte mach, dass die Sonne morgen im Westen aufgeht und dass auf dem Alexanderplatz unübersehbar ein riesiges, blinkendes UFO mit intelligenten, friedliebenden, gutaussehenden Alien-Kerlen landet. Danke!

Ende

Danke für das großartige Interview, Peace!

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Marion von Vlahovits – Kinderbuch

Marion von Vlahovits ist Sonderpädagogin und schreibt unter anderem Kinderbücher. Ich konnte ein sehr interessantes Gespräch mit ihr führen, das allerdings schon im Sommer stattfand. Hierzu möchte ich sagen, wenn ihr mal eure gesamte Wohnung umräumt – es ist genauso schlimm wie Umziehen 😉 Und ihr kommt zu nichts anderem mehr, so wie ich gerade. Jetzt aber genug gejammert und hin zu Marion!

Liebe Marion, da bin ich! Bei der Hitze ist mir die Kaffeemaschine durchgeschmort 😉 Hier meine Fragen:

Liebe Marion, du hast eine ziemlich bewegte Kindheit gehabt (im Sinne des Wortes). Wie war es für dich, an unterschiedlichen Orten aufzuwachsen, hat sich das auf dein Schreiben ausgewirkt?

Liebe Manuela, zunächst einmal vielen Dank, dass ich mich hier auf deiner Autorencouch mit dir unterhalten darf. Bei der momentan Hitze wäre mir heute allerdings ein kühles Getränk lieber.

Eine interessante Frage, über die ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht habe. Wenn man als Kind immer wieder an neue Orte zieht, muss man sich jedes Mal neu auf fremde Menschen und eine veränderte Umwelt einlassen und sich anpassen. Diese Anpassungsfähigkeit und eine Neugier und Offenheit gegenüber anderen Lebensgewohnheiten kann ich an mir schon feststellen. Nicht die schlechtesten Eigenschaften für jemanden, der schreibt, denke ich.

Wenn das äußere Umfeld sich immer wieder wandelt, sucht man sich aber auch Bereiche, die einem Halt geben. Für mich waren das die Familie, ich habe drei jüngere Geschwister, und auch das Lesen. So entwickelte ich schon sehr jung eine besondere Beziehung zu Büchern und Geschichten.

Wann hast du mit dem Schreiben begonnen?

Ich wuchs ja in einer Zeit ohne Facebook und Watts App auf und telefonieren war teuer und daher keine Option. Daher war meine einzige Möglichkeit Kontakt zu Freundinnen zu halten das Schreiben von Briefen. Außerdem führte ich wie viele junge Mädchen ein Tagebuch. Aber die Ambition Autorin zu werden hatte ich zu dem Zeitpunkt nie. Jahre später, als ich schon Lehrerin dachte ich mir immer eigene Geschichten aus um den Schülern den Stoff nahe zu bringen. Doch das Schreiben habe ich erst richtig für mich entdeckt, als mein Vater schwer krank wurde und dann auch starb. Meine Gefühle in Worte zu fassen, half mir dabei sie zu verarbeiten.

Du arbeitest als Sonderpädagogin, das ist sicherlich oft eine Herausforderung. Ist das Schreiben ein Ausgleich, oder inspiriert dich deine Arbeit sogar dabei?

Nun, da stimmt sicher beides. Alles was wir tun, jede Begegnung mit anderen hinterlässt ja Spuren in uns. Und so prägt mich natürlich meine Arbeit an einem Förderzentrum sehr. Die Arbeit mit den Kindern, die ja oft keinen einfachen Weg hinter sich haben ist für mich wirklich oft eine Inspiration. Gerade bei meinem ersten Kinderbuch „Julian und die Wutsteine“ gibt es eine direkte Verbindung zwischen meinem Beruf und dem Anliegen meines Buches. Einer meiner Schüler hat mich damals  so beschäftigt, dass daraus diese Geschichte entstand. Ich erlebe immer wieder, wie stark sich Kinder mit Charakteren aus Büchern identifizieren können. Somit können gute Kinderbücher auch therapeutischen Nutzen haben. Bei Julian durfte ich das oft erleben.

Aber ich verarbeite ja auch meine Eindrücke und Erlebnisse indem ich sie in Worte fasse. Daher ist das Schreiben auch eine Auseinandersetzung mit meinen eigenen Emotionen, Ängsten und Sehnsüchten. Ausgleich und Verarbeitung sind da untrennbar miteinander verknüpft.

Was schreibst du am liebsten?

Obwohl ich bisher hauptsächlich für Kinder geschrieben habe und mir das auch enormen Spaß bereitet, glaube ich, dass ich mich nicht für alle Zeiten auf dieses Genre allein festlegen will.  Aber natürlich habe ich noch viele Ideen und Themen im Kopf, die genau darauf warten in einem Kinderbuch festgehalten zu werden. Besonders viel liegt mir dabei an den Bilderbüchern, die ich mit Unterstützung durch die Künstlerin Angelika Niklas gestalten kann. Mein Hauptthema ist die Kinder zu stärken, Ihnen den Glauben an sich und ihre Gefühle zu vermitteln und Zuversicht für die Bewältigung von Problemen.

Mein zweites Herzensprojekt ist die Lyrik. Gedichte sind eine wunderbare Möglichkeit Gefühle mit wenigen Worten sehr präzise zu umschreiben.  Schön ist es, wenn diese Werke dann bei anderen Menschen ähnliche Emotionen auslösen können.

Für wen sind deine Bücher geeignet? Was macht sie besonders?

In gewisser Hinsicht habe ich diese Frage schon beantwortet.

Die meisten meiner Leser, Kinder und Erwachsene, berichten mir, dass meine Geschichten und Gedichte sie berühren, etwas in ihnen auslösen. Das ist auch mein Hauptanliegen beim Schreiben. Ich möchte den Lesern etwas mitgeben, sie zum Mitempfinden anregen und ihnen eine positive Grundstimmung vermitteln.

Julian und die Wutsteine: Scheidung, Trennung, Scheidungskind, Sorgerecht, Streit, Marion von Vlahovits, Papierfresserchens Mtm-Verlag, bei amazon
Julian und die Wutsteine: Scheidung, Trennung, Scheidungskind, Sorgerecht, Streit, Marion von Vlahovits, Papierfresserchens Mtm-Verlag, bei amazon

Die meisten Bücher sind natürlich vor allem für Kinder geeignet. Bei Julian zum Beispiel hoffe ich, dass er genau zu den Kindern findet, die seine Ängste und seine Wut kennen und wie er an sich selber zweifeln. Ich hoffe sehr, dass Julian ihnen Mut macht und sie in ihrem Schmerz trösten kann. Daher ist dieses Buch natürlich besonders für Erzieher, Therapeuten und Eltern eine Möglichkeit dieses Thema aufzugreifen und mit Kindern darüber zusprechen. Nicht nur mit Trennungskindern, denn dieses Thema betrifft alle, da es dazu beiträgt Verständnis für das Verhalten anderer zu entwickeln.

Ángels Decke: eine zweisprachige Geschichte, Marion von Vlahovits, BOD, bei amazon
Ángels Decke: eine zweisprachige Geschichte, Marion von Vlahovits, BOD, bei amazon

Ángels Decke hat nicht so sehr diesen therapeutischen Ansatz. Es ist ein Buch für zweisprachige Familien und Menschen, die sich für andere Kulturen interessieren. In der Erzählung spiegelt sich die Sehnsucht nach einem friedlichen Miteinander der Menschen und der Übernahme von Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen.

Auch mein Hundekrimi Gino ist keine blutrünstige, spannungsgeladene Geschichte. Der Held ist kein Superheld, aber er träumt davon einer zu sein.

marionvonvlahovitz2Wer Hunde mag und ihre Verhaltensweisen kennt, wird ihn mögen, wer dagegen viel Aktion erwartet, könnte etwas enttäuscht sein.

 

Du arbeitest schon lange mit Kindern. Hast du den Eindruck, dass Kindheit sich in den letzten Jahren verändert hat? Wenn ja, wie?

Über dieses Thema könnte man sich abendfüllend unterhalten, aber auf den gerne verwendeten Satz „Früher war alles besser“ möchte ich mich dabei nicht festlegen lassen.

Wenn ich die Kindheit von heute mit meiner Kindheit vergleiche, dann sehe ich natürlich gewaltige Veränderungen. Wir hatten zwar weniger materielle Mittel und auf den ersten Blick auch weniger Möglichkeiten uns zu beschäftigen, aber wir waren freier und kreativer. Die meisten Kinder heute haben entweder einen vollgepackten Terminkalender oder sie verbringen den Großteil ihrer Freizeit vor dem Fernseher oder dem Computer. Die Eindrücke und Erwartungen, die auf sie einstürmen sind überwältigend.

Nun arbeite ich ja vorwiegend mit Kindern, die diesen Erwartungen nicht gerecht werden, weil sie Probleme haben und den Anforderungen im System Schule nicht gerecht werden. Sie brauchen Menschen, die ihre Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit sehen und sie unterstützen und fördern. Viele Kinder scheitern heute an dem Anspruch perfekt sein zu wollen und zu müssen. Fehler werden daher als Schwäche empfunden und nicht als Chance gesehen, etwas zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Die inneren Bedürfnisse der Kinder sind jedoch immer noch ähnlich. Die meisten Kinder sind neugierig und wollen Dinge aktiv erleben und erfahren. Sie brauchen Erwachsene, die sich mit ihnen beschäftigen, sie in ihr eigenes Leben einbeziehen und dabei trotzdem Kinder sein lassen.

Ich bin mir sicher, dass es dann auch heute gelingt eine schöne Kindheit zu erleben.

Warum sind Bücher und Geschichten so wichtig für Kinder?

Sie regen die Fantasie an, sie fördern das Gefühl für Sprache, sie erweitern den Wortschatz, sie vermitteln Wissen, sie fördern die Empathiefähigkeit, sie erweitern den Horizont, sie machen Spaß, sie wecken Gefühle, …..

Diese Liste könnte ich unendlich erweitern. Bücher und Geschichten, erzählt oder vorgelesen sind so eine wunderbare Möglichkeit mit Kindern die Welt zu entdecken, zu verstehen und zu gestalten. Denn eine Geschichte lebt ja weiter, kann verwandelt werden und sich verändern.

Außerdem sind Geschichten und Märchen ein wichtiges Mittel um Kindern die Folgen und Konsequenzen von Handlungen aufzuzeigen, ohne dass diese Erfahrungen schmerzhaft selber gemacht werden.

Wie schon Bruno Bettelheim feststellte „Kinder brauchen Märchen“.

Wie können oder sollten Eltern ihren Kindern die Freude am Buch vermitteln?

An erster Stelle sollten Eltern diese gemeinsame Zeit mit ihren Kindern nutzen. Schon bei kleinen Kinder kann mit entsprechenden Bilderbüchern die Freude am Betrachten und am gemeinsamen Lesen der Geschichte zu einem festen Ritual werden. Nicht nur am Abend vor dem zu Bett gehen, sondern auch im Laufe des Tages ist es eine wunderbare Möglichkeit sich gemeinsam einen gemütlichen Platz zu suchen und dabei zu kuscheln. Die Auswahl der Bücher richtet sich natürlich nach dem Interesse und dem Alter des Kindes. Besuche in einer Bücherei um gemeinsam etwas auszuwählen schonen den Geldbeutel und sorgen dennoch für ein abwechslungsreiches Angebot.

Hast du noch einen Tipp für angehende Autoren?

Wenn jemand gerne schreiben möchte, sollte er es einfach ausprobieren. Bei mir kamen die Themen einfach so zu mir, ich hatte nie den Vorsatz einmal Autorin zu werden. Aber als die Geschichten aufgeschrieben waren, wollte ich sie auch mit anderen teilen. Allerdings habe ich das Glück einen Beruf zu haben, von dem ich gut leben kann. Schreiben ist für mich eine Leidenschaft, die ich ausleben kann, ohne den Druck mich damit über Wasser zu halten. Daher kann ich schlecht Ratschläge erteilen, wie man ein erfolgreicher Autor wird.

Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass man Dinge, die einem wichtig sind auch angehen sollte. Und dabei nie den Glauben an sich selber verlieren darf. Daher mein lautet mein Rat: Nur Mut und vertraue deiner inneren Stimme.

Lieben Danke für deine Zeit! ich freue mich, dass du hier bist.

Ich danke dir für dieses angenehme Gespräch. Mit deinen Fragen an diesem heißen Sommertag hast du mich ganz schön ins Schwitzen gebracht, aber ich danke dir dafür, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast mich hier nicht nur als Kinderbuchautorin zu zeigen.

Aber nun brauche ich dringend eine Abkühlung!

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Mira Morton – ein Blick ins „Miraversum“

Mira Morton ist ein bisschen pinker Zuckerguss und ganz viel Lebensfreude. Die energiegeladene Autorin strahlt eine Menge positiver Energie aus – und ihre Liebesromane sind genau richtig für alle, die romantische Komödien und kurzweilige Unterhaltung lieben. Erfahrt mehr über Mira !

 

Liebe Mira, es ist ja so herrlich pink in deinem Miraversum! Das zeigt mir, wenn ich ein bißchen mädchenhafte Unterhaltung möchte, liege ich mit deinen Büchern genau richtig. Worum drehen sich deine Bücher?

Ich steh zu Pink!!! Das macht mir einfach unglaublichen Spaß.
In allen meinen Büchern geht es natürlich um die große Liebe. Weil es mir riesige Freude beim Schreiben bereitet, versuche ich dieses große Gefühl auch in Geschichten zu verpacken, die an tollen Schauplätzen spielen. Meine Bücher sollen ja vor allem eines erreichen: Meine Leserinnen und Leser für einige Stunden aus dem Alltag zu beamen. Zu unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Da es moderne Märchen sind gibt es natürlich fantastische Frauen und Männer, wie beispielsweise einen Hollywoodstar in der „Ich will kein …“-Serie.

Außerdem gibt es in allen Büchern kurze Passagen in Englisch oder bislang auch Spanisch. (Keine Sorge, sollte zu verstehen sein, auch wenn man die Sprachen nicht kann.)
Das deshalb, weil ich es schön finde, die Vielfältigkeit auf unserer Welt auch sprachlich auszudrücken. Wenn ich als Österreicherin nach Barcelona reise, spricht kein Mensch Deutsch mit mir. Und das zeige ich auch in meinen Büchern. Aber am Ende sind es lustige Liebesgeschichten, mit einem Tick Ernst und einem Schuss Sexyness. Bewusst schreibe ich keine echten Sexszenen, denn ich denke noch immer, die Vorstellungskraft meiner Leserinnen und Leser ist womöglich viel schöner, als alles, was ich im Detail dazu zu schreiben vermag. Es sind also in jeglicher Hinsicht Bücher zum Träumen …

Das mag ich übrigens auch gern, wenn man die Fantasie beim Lesen noch braucht. 😉 Bauen die Bücher aufeinander auf, oder steht jedes auch für sich?

Beides.

Ich schreib dich einfach weg ist ein Einzelroman. Auch wenn er rund um Weihnachten beginnt, ist er jahreszeitlos, da Lina auf den Malediven ist. Sie hat sich in den Mann ihrer besten Freundin verliebt und hat nur ein Ziel: Ihn im Urlaub einfach wegzuschreiben.
Und dann gibt es bereits drei Teile aus der „Ich will kein…“-Serie:
Teil 1: Ich will kein Autogramm!

Ich will kein Autogramm!: Teil 1 der  MIRAversum "Ich will kein ..." Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon
Ich will kein Autogramm!: Teil 1 der MIRAversum „Ich will kein …“ Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 2: Ich will keinen Bodyguard!

Ich will keinen Bodyguard!: Teil 2 der  MIRAversum "Ich will kein ..." Romanserie, Mira Martin, BOD, bei amazon
Ich will keinen Bodyguard!: Teil 2 der MIRAversum „Ich will kein …“ Romanserie, Mira Martin, BOD, bei amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 3: Ich will keinen Champagner!

Ich will keinen Champagner!: Teil 3 der  MIRAversum "Ich will kein ..." Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon
Ich will keinen Champagner!: Teil 3 der MIRAversum „Ich will kein …“ Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes kommt hier eine Weihnachtsgeschichte zur Serie. Großes Kino, da im Leben von Mara und Tom überhaupt nichts mehr „normal“ läuft. (Hoffe ich zumindest.)

Aber ich schreibe derzeit auch gerade wieder an einem Einzelroman. Also wie du siehst, da habe ich mir einiges vorgenommen.

Und ich denke, Du schaffst das alles locker. 😉 Wer sollte deine Geschichten unbedingt lesen?

Jede und jeder, die oder der für ein paar Stunden abtauchen will. Vielleicht ein paar Alltagssorgen vergessen möchten, eventuell aber meine Bücher auch wie einen kleinen Kurzurlaub sehen. Und ich habe Leser und Leserinnen ab 16 Jahren. Lustigerweise ist der älteste Leser, von dem ich weiß, ein Mann und immerhin 86!!! Jahre alt.

Wolltest du „schon immer“ schreiben, oder gab es einen bestimmtem Impuls?

Begonnen habe ich als Leserin. Das bin ich mit Herz und Seele nach wie vor. Und ich lese wirklich quer durch die unterschiedlichen Genres. Seit meiner Kindheit schreibe ich auch. Das begann in der Schule mit Aufsätzen und Gedichten, später Texte und Songs. Vieles auch in Englisch. Doch dann hat mich meine Ex-Verlegerin gestoßen und so kam 2013 Mira auf die Welt. Ich bin ihr dafür nach wie vor sehr dankbar!

Du veröffentlichst unter Pseudonym – warum ist dir das wichtig, und hältst du deine wahre Identität „geheim“?

Ui, da gibt es viele Gründe. Als ich mich für Mira entschieden habe, ging es mir in erster Linie darum, ohne den Rucksack eines Vorwissens über mich und meine Person mein erstes Buch rauszustellen. Tagelang habe ich geschwitzt, wie die Leserinnen mein erstes Buch aufnehmen werden. Mir war es wichtig, ungefilterte Reaktionen zu bekommen, da ich wissen wollte, ob Mira überhaupt eine Daseinsberechtigung hat. Gott sei Dank ist das gut ausgegangen.
Mittlerweile sehe ich es weniger so, dass ich etwas verhülle, sondern mehr, dass ich eine bestimmte Seite in mir schonungslos offen enthülle. Mira hat meine Werte, muss sich aber nicht mit Alltagskram abmühen (was durchaus entspannend ist). Mira ist direkt, aber hoffentlich nie respektlos. Mira ist ein Teil von mir als Frau, den ich wahnsinnig gerne mag und hoffentlich all jene, die mir zum Beispiel auf Facebook sehr nahe sind, auch.

Und das Schöne ist: Mira ist alterslos. Zeitlos. Gerade das finde ich total schön.

In deiner näheren Umgebung weiß man aber von deinem „zweiten Leben“ – wie ist die Resonanz auf deine Romane?

Hahah, ja, manche meiner Freunde nennen mich spaßhalber sogar hin und wieder Mira. Vermutlich dann, wenn ich die Prinzessin raushängen lasse 😉
Nun, die Reaktionen sind gemischt. Mit manchen Freundinnen diskutiere ich meine Plots, sie bringen Ideen ein und lesen ALLES, was ich veröffentliche. Andere stehen meinem Projekt Mira eher skeptisch gegenüber. Da höre ich schon auch Sätze wie, „Also ich lese ja lieber Krimis.“ oder so ähnlich. Nicht, dass das nicht manchmal weh tut, aber das muss ich akzeptieren. Meine romantischen Komödien (oder moderne Märchen oder Chick-Lit) sind eben nicht jedermanns Sache.

Aber im Grunde finden es fast alle toll. Männer wie Frauen. Wofür ich sehr dankbar bin.

Ich finde deine facebook-Seite sehr sympathisch, deine Posts strahlen etwas Positives aus, in das deine Buchvorstellungen eingebettet sind. Hast du ein paar Tipps an Autoren-Kollegen für Buch-Marketing?

Danke! Das ist aber lieb, dass du das so siehst. Ich bemühe mich!
Also ich habe ein paar Grundsätze. Der allerwichtigste ist, dass ich meine Leserinnen und Leser wirklich sehr, sehr mag. Dass ich Ihre Meinung schätze. Dankbar bin und dankbar bleibe für jedes liebe Wort, das mir jemand schreibt. Auf Facebook, Twitter, auf Amazon, Thalia usw. Aber auch Menschen wie du, die sich hinsetzen und mir Ihre Zeit schenken, und dann liebevoll einen Beitrag auf einem Blog gestalten, sind mir wichtig. Ich habe so oft das Gefühl, Danke sagen zu wollen. In einer Welt, in der so viel Egoismus herrscht, ist das alles nicht selbstverständlich. Ich stehe für etwas anderes. Für Respekt, Zusammenhalt und Fairness.
Ich teile viele Post meiner Kolleginnen und Kollegen, einfach weil ich sie mag und ich die Idee, dass jemand ausschließlich meine Bücher lesen sollte, blöd finde. Ich lese selbst so unheimlich viel, da stünde ich schön da, wenn ich bei einer einzigen Autorin oder einem Autor warten müsste, bis sie/er wieder etwas veröffentlicht hat!

Die anderen Tipps zum Buchmarketing sind eigentlich einfach. Ich denke, es geht immer um Disziplin, Konsequenz und den Willen, besser zu werden. Und ich nutze alle Kanäle, die ich über die Zeit kennengelernt habe. Von Newsletter über Promotions usw. Ganz genau habe ich das in einem Interview mit BoD ausgeführt, die mich übrigens auch wahnsinnig toll unterstützen. (Danke bei der Gelegenheit an euch alle!) (http://www.bod.de/fingerprint/allgemein/spotlight-mira-morton/)

Ich stehe auch dazu, dass ich gerne mit meinen Büchern Erfolg haben möchte. Schon alleine deshalb, weil ich nicht immer dazuzahlen will 😉

Mein Traum wäre, dass meine Leserinnen und Leser meine Bücher auch in ihrem Freundeskreis weiterempfehlen. Vielleicht eines einmal verschenken. Das wäre schön. Und am lustigsten wäre es, wenn mir einmal jemand, ohne es zu wissen, ein Mira Morton Buch mitbringt. Auf den Tag warte ich noch!

Ich kann mir vorstellen, du schreibst schon wieder an einem neuen Buch. Magst du schon etwas verraten?

Jaaa … nach einem Buch ist immer auch vor einem Buch! Ich habe ja gerade „Ich will keinen Champagner!“ herausgebracht, nun schreibe ich einen Einzelroman. Da ich selbst verrückt nach dem Meer bin und auch gerne mit Booten unterwegs bin, MUSSTE ich das in eine Geschichte verpacken. Diesmal gibt es eine für meine bisherigen Bücher sehr ungewohnte Hauptdarstellerin: eine Professorin für Physik mit einem gewissen Hang zu Ordnung und Struktur.

Aber mehr verrate ich nicht, weil ich selbst noch gar nicht weiß, wie die Story ausgehen wird. Nur eines ist sicher: Es gibt wieder große Emotionen, einen absoluten Traummann, hoffentlich etwas zu lachen und viel, viel Meer.

Vielen Dank für deine Zeit! Ich freue mich, dass du da bist.

Liebe Manuela, ich sag DANKE!!! Du hast das Interview so nett gestaltet, ich habe das wahnsinnig gerne gemacht!!!

Und allen, die mein Interview hier gelesen habe auch ein Danke für euer Interesse an mir!!! Ich freue mich übrigens wahnsinnig über eure Freundschaftsanfragen auf Facebook.

Herzlichst und keep dreamin‘,

Eure Mira Morton

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Brita Rose-Billert

Brita ist eine sehr sympathische Autorin, und ich freue mich sehr darauf, die beiden Bücher, die sie mir schickte, zu lesen und auf meinem anderen Blog zu besprechen. Sie hat einen Beruf, der, wie ich mir vorstellen kann, emotional sehr aufreibend sein kann und einem einiges abverlangt. Dennoch strahlt sie, auch aus der Ferne, eine große Herzlichkeit aus. Ihre Bücher handeln oft von Indianern, was sich für den einen oder anderen vielleicht klischeehaft anhören mag – ich finde das ziemlich spannend, denn es sind ihre eigenen Erfahrungen, welche die Grundlage für ihre Geschichten bilden.

Was mir an diesem Interview besonders gefallen hat: Brita nutzt die Gelegenheit, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Dazu möchte ich auch „meine“ anderen Autoren an dieser Stelle ermutigen! Ihr wisst, dass es bei mir keine Standardfragen gibt, denn kein Autor ist wie der andere. Dennoch kann ich euch, unbekannterweise und aus der Ferne, nur eine kleine Taschenlampe zuwerfen. Die wichtigen Stellen zu beleuchten liegt dann in eurer Hand.

Aber jetzt zu Brita – auch sie musste eine wenig auf ihre Fragen warten:

Hier nun meine Fragen. Danke für deine Geduld!

Gerne. Leser die fragen, sind sehr interessierte und aufmerksame Leser.

Liebe Brita, in den meisten deiner Bücher spielen Indianer eine Hauptrolle. Wie kam es dazu? Wann und bei welcher Gelegenheit bist du ihnen begegnet?

Dazu möchte ich mit einem eigenen Zitat beginnen. „Manchmal, wenn du auf der Suche nach Freunden bist, findest du sie nicht.
Manchmal finden sie dich.“

„Indianer“ waren meine Helden. Stolz und tapfer kämpften sie auf ihren Ponys um ihr Land und ihr Recht. Als ich endlich durfte, reiste ich zu ihnen ( Navajo, Apache, Sioux, Salish, Cree …)
Was ich fand war ernüchternd. Armut, Alkohol und Drogensucht und Resignation schlugen mir entgegen. Meine Helden suchte ich zunächst vergebens. Doch nach und nach öffneten sich die Türen zu freundlichen und neugierigen Menschen. Sie leben in einem Land krasser Widersprüche.

Aus uns Fremden wurden Freunde. Ich habe mit ihnen in ihren Trailern gewohnt, gemeinsam gegessen und gelacht. Sie haben einen besonderen Humor und ich glaube, ich hatte lange nicht mehr so ausgelassen gelacht.
Außerdem bin ich in meiner knappen Freizeit oft mit meinem Pferd unterwegs. Auch das, die Westernreiterei und der Umgang mit Pferden, hat uns sehr miteinander verbunden. Pferde spielen auch immer wieder eine Rolle in meinen Geschichten. Die Plainsindianer sind ein Reitervolk, durch und durch, und identifizieren sich damit.

Und wie kam es zu der Idee, darüber zu schreiben? Hast du das „schon immer“ gern gemacht?

Schulaufsätze und Gedichte schon immer, ja. Aber einen Roman… Das wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Ich wollte nicht. Es gab und gibt schon so viele Bücher und ich bin natürlich auch eine unvoreingenommene Leseratte.
Irgendwann fand ich nicht mehr den passenden Lesestoff und ich muss gestehen, dass ich leider auch manches „Indianerbuch“ enttäuscht weggelegt hatte.

Ich nahm also ein Blatt Papier und schrieb per Hand. Der Papierkorb war nicht weit weg 🙂

Wie viel in deinen Geschichten ist reine Fantasie und welchen Anteil spielen reelle Hintergründe?

Reelle Hintergründe sind das Gerüst jeder meiner Geschichten! Doch wer möchte schon ein Fachbuch voller Belehrungen lesen? Das Gerüst der Tatsachen und aktuellen Situation der Native American Indians, male ich mit Fantasie bunt aus, damit ein spannender Roman daraus wird.
Ich gebe den unbekannten Freunden Namen, Charaktere und Gestalt, damit sich jeder Leser und jede Leserin mit meinen Helden identfizieren kann, miterleben und mitfühlen kann.
Seit den Gegenwartsromanen „Maggie Yellow Cloud- Mord auf Pine Ridge“ und „Maggie Yellow Cloud- Das verkaufte Herz“, um eine indigene Ärztin, die unbeabsichtigt in kriminelle Handlungen verstrickt wird, kamen auch viele Leser/innen hinzu, die vorher noch nie ein „Indianerbuch“ gelesen hatten.

Wann war deine erste Veröffentlichung und wie hast du deinen Verlag gefunden?

Die Suche nach einem Verlag war eine Odysee und ich brauchte zwei Jahre, um endlich einen

Spirit of the Hawk - Das Geheimnis des Falken, Brita Rose-Billert, amicus - Verlag
Spirit of the Hawk – Das Geheimnis des Falken, Brita Rose-Billert, amicus – Verlag

Kleinverlag zu finden, der keinen Druckkostenvorschuss vom Autor wollte. Im Jahr 2008erschienen damit meine Debütromane „Das Geheimnis des Falken“ und „Der Tanz des Falken“, die den unermüdlichen Kampf eines jungen Lakotas beschreibt, der seine Familie, seine Ranch und sein Leben retten will. Meine Suche ging dennoch in verschiedene Richtungen weiter. Manchmal auch in die Falsche. Ich wollte besser werden und vor allem ernst genommen werden.

So schickte ich 2010 mein drittes Manuskript „Maggie Yellow Cloud“ zum Traumfängerverlag, der sich Fachverlag für gute Indianerliteratur nennt. Hier war ich besser aufgehoben und Bücher, die dieser Verlag veöffentlicht, müssen gut recherchiert und realistisch sein.
Danach hatte ich auch etwas leichter, andere Verlage für meine Projekte zu interessieren.

Wie war die Resonanz in deinem Umfeld?
Wir leben in einem Land krasser Widersprüche 🙂
Am Anfang belächelt in die Schublade „Winnetou“ geschoben. Dann kam der „Aha-Effekt“, denn Menschen sind ja auch neugierig. Inzwischen sind einige süchtig geworden 🙂

In deinen Geschichten spielt auch dein Beruf mit hinein. Erzähl doch mal etwas darüber.

Ich bin Fachkrankenschwester für Heimbeatmung und Intensivpflege. In meinem Beruf kenne ich mich gut aus. Ich weiß also, wovon ich schreibe. Und so habe ich Hobby und Beruf beisammen und es macht Spaß. Außerdem gebe ich meinen Patienten oft Privatlesungen. Einige wollten so gern mit in meine Geschichten hinein. Diesen Wunsch habe ich gerne erfüllt. Da ich bei schwerkranken Menschen, oft ohne Heilungschancen, in deren Zuhause arbeite, möchte ich ihnen damit auch Mut machen, nicht aufzugeben.

Maggie Yellow Cloud: Das verkaufte Herz, eine Lakota-Ärztin bei den Navajo, Brita Rose-Billert, TraumFänger Verlag
Maggie Yellow Cloud: Das verkaufte Herz, eine Lakota-Ärztin bei den Navajo, Brita Rose-Billert, TraumFänger Verlag

Im „Verkauften Herz“ z.B. habe ich eine reelle Wachkomapatientin eingebaut, um zu zeigen, dass auch diese Menschen (je nach Phase) noch sehr viel von ihrem Umfeld mitbekommen- mehr, als mancher denkt. Zum anderen sollte es auch eine Hilfe für Angehörige und Freunde sein, mit solchen Menschen umzugehen. Zu oft haben diese Berührungsängste und ziehen sich zurück. „Indianer“, die sich selbst immer als die, deren Stamm sie angehören, bezeichnen, haben natürlich auch die verschiedensten Berufe und moderne Hospitäler gibt es auch in Reservationen, genau wie Patienten mit allen unterschiedlichen Erkrankungen.

In deinem letzten Buch bist du in ein anderes Genre gewechselt. Wie kam es dazu?

Nein, das Genre Krimi/ Thriller ist geblieben. Ich habe lediglich nur die Handlung meines

Tote Killer küssen besser - Großdruck, Brita Resorbiert, AAVAA Verlag
Tote Killer küssen besser – Großdruck, Brita Resorbiert, AAVAA Verlag

Krimis/ Thrillers nach Deutschland verlegt. „Tote Killer küssen besser“ ist entstanden, weil ich mich ungern in eine Schublade verfrachten lasse. Auch mit diesem Roman habe ich offene Türen eingerannt.

Schreibst du aktuell an einem Buch?

Aktuell arbeite ich an drei Manuskripten. Das ist bei mir normal. Ein Manuskript ( Arbeitstitel: Sheloquins Vermächtnis- Im Land der Totempfähle ) ist fertig und bekommt gerade den Feinschliff vor der Abgabe. Es geht um den immer wieder aktuellen Landraub von den Aboriginals, den Stämmen der Nordwestküste, in British Columbia.
Die anderen zwei befinden sich bei Kapitel 1-3. Auch ein weiterer Krimi, der in Thüringen handeln wird, ist in Planung.

Hast du einen Tipp für angehende Autoren?

Endlose Geduld auf der Suche nach einem Verlag, der keine Druckkostenzuschüsse vom Autor verlangt. Selbstverleger haben es schwer, als Autor ernst genommen zu werden. Enttäuschungen sind immer vorprogrammiert- nur nicht aufgeben.
Es macht Sinn, sein fertiges Manuskript für einige Zeit in die Schublade zu legen, um es später zu überarbeiten. Wichtig ist es, in ein professionelles Lektorat zu investieren.

Vielen Dank für deine Zeit. Ich freue mich, dass du hier bist!

Gerne doch. Ich freue mich meinerseits, hier sein zu dürfen. Ohne euch Leser wären wir Autoren doch ganz schön aufgeschmissen. 🙂
Vielen Dank und jederzeit viel Spaß am Schmökern sowie unerschöpfliche Neugier!
Mehr zu mir, meiner Arbeit und natürlich allen sechs Romanen mit Leseproben gibt es auf meiner Autorenhomepage: brita-rose-billert.de

Liebe Grüße – Brita Rose Billert

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Larissa Reiter

Larissa Reiter ist eine junge und engagierte Autorin, die erst kürzlich 1000 Kilometer für einen guten Zweck mit dem Rad zurückgelegt hat. Dabei hatte sie ihren Hund dabei und ihr Buch im Gepäck. Respekt erst einmal für dieses Engagement und natürlich Glückwunsch zu dieser tollen Idee. Hier auf Larissas Seite könnt ihr ihren Weg noch einmal mit erleben. Es ist spannend, welche Erlebnisse sie unterwegs hatte, und wie sie sich immer motivieren konnte. Außerdem gibt es gerade ein signiertes Exemplar ihres Buches zu gewinnen, also schaut unbedingt mal rein.

Larissa hat vor nicht allzu langer Zeit ihren ersten Roman veröffentlicht, und die Idee klingt recht spannend, wie ich finde. Das Buch heißt: Er kamund das ist der Klappentext:

ER=GOTT Alice (18) hat schon mehr als genug Probleme. Sie muss mit einem tragischem Schicksalsschlag fertig werden und ihr Abitur bestehen. Als ihr plötzlich verschiedene Persönlichkeiten begegnen, die alle behaupten Gott zu sein, gerät Alices Welt vollends aus den Fugen. Während ihre Schwester und ihre Freunde sie für geisteskrank halten, begreift Alice nach und nach, dass es wirklich einen Gott gibt. Doch Gott hat ein Problem, eine multiple Persönlichkeitsstörung verschleiert seinen Blick. Als Gott dann noch auf die Idee kommt, die Menschheit zu dezimieren und ein Spiel zu beginnen, nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Kann Alice Gott vom Gegenteil überzeugen? Teil Eins einer packenden Fantasytrilogie um Freundschaft, Größenwahn und Liebe.

Das Buch ist auf jeden Fall schon auf meiner Wunschliste, und ich bin gespannt. Meine Fragen hat Larissa von ihrer Reise aus beantwortet, und zwar aus einer kleinen Pension. Schauen wir doch mal, was sie so über sich erzählt:

Larissa, schön dass du hier bist. Bist du eigentlich eine begeisterte Leserin?

Ich bin kein großer Leser, aber ich habe definitiv meine Phasen. In diesen lese ich schon relativ viel. Ich kann mich noch daran erinnern, wie schnell ich Tribute von Panem, und zwar alle Teile durchgelesen hatte. Aber ich bin auch jemand der Bücher abbricht, wenn sie mir nicht gefallen. Da gibt es schon so einige, die ich einfach nicht weiterlesen konnte, weil sie mir zu langatmig waren. Und warum auch immer, eine gute Liebesgeschichte gehört für mich zu einem guten Buch dazu. Geschichten erzählt habe ich dafür aber schon immer. Ganz früher meinen Kuscheltieren 😉 Da hat mich meine Mutter schon früher ins Bett geschickt nur damit ich dann in zwei Stunden nach meinem Geschichten erzählen endlich schlafe.

Wenn du liest, welches ist dann dein liebstes Genre?

Ich lese eigentlich so ziemlich alles. Bevorzugt natürlich Fantasy, aber nicht so Vampirzeugs. Sondern eher sowas wie Maze Runner oder Tribute von Panem. Aber auch Jugendlektüre, wie zum Beispiel die historischen Romane von Rainer M. Schröder – Abby Lynn hat mir da sehr gut gefallen. Mit 16 hatte ich mal so eine Thriller Phase, da standen dann zum Beispiel John Katzenbach Bücher oben auf meiner Wuli. Also wie man lesen kann, bin ich da nicht so festgelegt.

Und in welches Genre würdest du deinen ersten Roman einordnen?Larissa Reiter

Natürlich fällt er in das Genre Fantasy, aber eben nicht so klischeehaft mit Drachen oder Vampiren. Eher so ein bisschen anders phantastisch. Ich darf natürlich nicht zu viel über die göttlichen Schattengeister verraten 😉

Gewürzt mit einer Liebesgeschichte und dem Ende der Welt, glaube ich, dass es eine etwas andere Art von Fantasygeschichte ist.

Was sind deine weiteren Schreibpläne? Wird es eine Fortsetzung geben?

Natürlich sagt das Wort Trilogie schon, dass es einen Band 2 und 3 der ER – Reihe geben wird. Außerdem ist gerade ein Freundschaftsroman mit dem Arbeitstitel „Hummel haben einen Plüschpopo“ (ich finde den Titel allerdings sehr treffend) in Arbeit. Rund herum habe ich während meines nächsten Studiensemesters sehr viel geplant. Ich habe so richtig Lust aufs Schreiben im Moment. Nach der Buchtour steht aber erstmal einiges privates an und dann werde ich mir ein kleines Autorenzimmer einrichten.

Treibst du viel Sport, oder wie bist du auf die Idee zu deiner riesigen Tour gekommen?

Ich futter auf jeden Fall viel zu viel Süßkram und vor allem Eis. Aber ich mache auch ziemlich viel Sport. Ich reite, laufe viel und fahre Fahrrad bei fast allen meinen Aktivitäten begleitet mich meine Hündin Maggie die stets mein treuer Begleiter ist. Eigentlich gibt es kaum etwas was ich nicht mit ihr zusammen mache. Der Hund ist und bleibt halt einfach der beste Freund des Menschen.

Anlässlich meines Debüts „ER kam“ und meiner Semesterfeien wollte ich eine lange Fahrradtour machen. Meine kleine Schwester schlug dann vor dies mit etwas Sozialem zu verbinden. Diese Idee kam mir natürlich sehr entgegen und so suchte ich mit meiner Schwester zusammen einen Verein oder eine Organisation für die ich auf dieser Buch – Fahrradtour Spenden sammeln wollte. Ich war schon zu Beginn meines Pflegestudiums auf den Verein Vita e.V. gestoßen. Dieser bildet Assistenzhunde für Menschen mit Handicap aus. Da meine Maggie meine bessere Hälfte ist und ich schon immer der Überzeugung bin, dass Tiere uns auf einer ganz anderen Ebene berühren können, als Menschen das untereinander können. Deswegen sammle ich für diesen Verein vom ganzen Herzen gerne Spenden und das klappt bis jetzt auch richtig gut 😀

Ein tolles Engagement. Vielen Dank für deine Zeit und noch viel Erfolg – mit allen deinen Vorhaben!

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Sandra Berger

Sandra Berger hat kürzlich ihren ersten „Romantasy“ Roman veröffentlicht und erzählt hier ein wenig über sich. Herzlich Willkommen!

Liebe Sandra, du hast erst kürzlich dein erstes Buch veröffentlicht, Glückwunsch!

Transformation am Feuersee, Sandra Berger, BookRix, bei amazon
Transformation am Feuersee, Sandra Berger, BookRix, bei amazon

Erzähl doch mal etwas über die Geschichte!

In der Geschichte geht es darum, dass ein Mädchen nach einem Unfall ihre Mutter verliert und dadurch zu ihrem Vater ziehen muss, der von der Mutter geschieden ist und über 200 Kilometer entfernt wohnt. Dort muss sie auf eine neue Schule gehen und lernt den eigenartigen Ben kennen. Er wird auch gleich verdonnert mit ihr ein Projekt zu erarbeiten, was nicht im seinem Sinn ist. Ben ist sehr mysteriös, doch das ist nicht das einzige. Die ganze Schule ist mysteriös und dann sind da noch diese Träume…. mehr erzählte ich nicht *grins*

Ist das auch das Genre, das du selbst besonders gern liest?

Ich mag Romantasy sehr gern, ist aber nicht das einzige was ich lese. Historische Romane oder die all die Bücher von Dan Brown mag ich sehr.

Wer sollte das Buch unbedingt lesen?
Leser die gerne mystisch und romantische Geschichten mögen und es lieben wenn man so richtig emotional in die Geschichte tauchen kann.

Wann hast du eigentlich mit dem Schreiben begonnen?
Im zarten Alter von ca. 6 Jahren habe ich zuerst Geschichten geschrieben – ich konnte ja noch nicht schreiben. 😉 Ich schreibe also schon mein ganzes Leben, aber hatte mich nie getraut auch für anderen Leser anstelle meiner Freunde zu schreiben.

Und was machst du sonst beruflich?
Ich bin Familienfrau und arbeite auch noch als Heilpraktikerin.

Wie organisierst du deinen Tagesablauf, um das alles unter einen Hut zu bekommen?

Ich splitte auf. D.h. die meiste Zeit verbringen ich natürlich mit den Kindern. Marketing Sachen mache ich meist über die Mittagspause der Kinder, schreiben tue ich teilweise am Abend. Ich schreibe also nicht täglich – das geht Momentan nicht. An 1 1/2 Tagen arbeite ich noch als Heilpraktikerin.

Ist das nächste Buch schon in Planung? Wenn ja, wirst du bei diesem Genre bleiben?

Ja, mein nächstes Buch ist schon in Planung und es wird in der Zukunft spielen und es geht auch um starke Gefühle.

Deine 3 ultimativen Tipps für angehende Autoren?
An sich glauben, glauben, glauben und sich selber einen Tritt geben, den Mut zu finden das eigene Buch zu veröffentlichen. (Das Letztere braucht am meisten Überwindung- finde ich)

Herzlichen Dank für das Interview. 🙂 Herzlichen Grüsse, Sandra

Lieben Dank für deine Zeit!

 

 

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