Mira Morton – ein Blick ins „Miraversum“

Mira Morton ist ein bisschen pinker Zuckerguss und ganz viel Lebensfreude. Die energiegeladene Autorin strahlt eine Menge positiver Energie aus – und ihre Liebesromane sind genau richtig für alle, die romantische Komödien und kurzweilige Unterhaltung lieben. Erfahrt mehr über Mira !

 

Liebe Mira, es ist ja so herrlich pink in deinem Miraversum! Das zeigt mir, wenn ich ein bißchen mädchenhafte Unterhaltung möchte, liege ich mit deinen Büchern genau richtig. Worum drehen sich deine Bücher?

Ich steh zu Pink!!! Das macht mir einfach unglaublichen Spaß.
In allen meinen Büchern geht es natürlich um die große Liebe. Weil es mir riesige Freude beim Schreiben bereitet, versuche ich dieses große Gefühl auch in Geschichten zu verpacken, die an tollen Schauplätzen spielen. Meine Bücher sollen ja vor allem eines erreichen: Meine Leserinnen und Leser für einige Stunden aus dem Alltag zu beamen. Zu unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Da es moderne Märchen sind gibt es natürlich fantastische Frauen und Männer, wie beispielsweise einen Hollywoodstar in der „Ich will kein …“-Serie.

Außerdem gibt es in allen Büchern kurze Passagen in Englisch oder bislang auch Spanisch. (Keine Sorge, sollte zu verstehen sein, auch wenn man die Sprachen nicht kann.)
Das deshalb, weil ich es schön finde, die Vielfältigkeit auf unserer Welt auch sprachlich auszudrücken. Wenn ich als Österreicherin nach Barcelona reise, spricht kein Mensch Deutsch mit mir. Und das zeige ich auch in meinen Büchern. Aber am Ende sind es lustige Liebesgeschichten, mit einem Tick Ernst und einem Schuss Sexyness. Bewusst schreibe ich keine echten Sexszenen, denn ich denke noch immer, die Vorstellungskraft meiner Leserinnen und Leser ist womöglich viel schöner, als alles, was ich im Detail dazu zu schreiben vermag. Es sind also in jeglicher Hinsicht Bücher zum Träumen …

Das mag ich übrigens auch gern, wenn man die Fantasie beim Lesen noch braucht. 😉 Bauen die Bücher aufeinander auf, oder steht jedes auch für sich?

Beides.

Ich schreib dich einfach weg ist ein Einzelroman. Auch wenn er rund um Weihnachten beginnt, ist er jahreszeitlos, da Lina auf den Malediven ist. Sie hat sich in den Mann ihrer besten Freundin verliebt und hat nur ein Ziel: Ihn im Urlaub einfach wegzuschreiben.
Und dann gibt es bereits drei Teile aus der „Ich will kein…“-Serie:
Teil 1: Ich will kein Autogramm!

Ich will kein Autogramm!: Teil 1 der  MIRAversum "Ich will kein ..." Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon
Ich will kein Autogramm!: Teil 1 der MIRAversum „Ich will kein …“ Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 2: Ich will keinen Bodyguard!

Ich will keinen Bodyguard!: Teil 2 der  MIRAversum "Ich will kein ..." Romanserie, Mira Martin, BOD, bei amazon
Ich will keinen Bodyguard!: Teil 2 der MIRAversum „Ich will kein …“ Romanserie, Mira Martin, BOD, bei amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 3: Ich will keinen Champagner!

Ich will keinen Champagner!: Teil 3 der  MIRAversum "Ich will kein ..." Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon
Ich will keinen Champagner!: Teil 3 der MIRAversum „Ich will kein …“ Romanserie, Mira Morton, BOD, bei amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes kommt hier eine Weihnachtsgeschichte zur Serie. Großes Kino, da im Leben von Mara und Tom überhaupt nichts mehr „normal“ läuft. (Hoffe ich zumindest.)

Aber ich schreibe derzeit auch gerade wieder an einem Einzelroman. Also wie du siehst, da habe ich mir einiges vorgenommen.

Und ich denke, Du schaffst das alles locker. 😉 Wer sollte deine Geschichten unbedingt lesen?

Jede und jeder, die oder der für ein paar Stunden abtauchen will. Vielleicht ein paar Alltagssorgen vergessen möchten, eventuell aber meine Bücher auch wie einen kleinen Kurzurlaub sehen. Und ich habe Leser und Leserinnen ab 16 Jahren. Lustigerweise ist der älteste Leser, von dem ich weiß, ein Mann und immerhin 86!!! Jahre alt.

Wolltest du „schon immer“ schreiben, oder gab es einen bestimmtem Impuls?

Begonnen habe ich als Leserin. Das bin ich mit Herz und Seele nach wie vor. Und ich lese wirklich quer durch die unterschiedlichen Genres. Seit meiner Kindheit schreibe ich auch. Das begann in der Schule mit Aufsätzen und Gedichten, später Texte und Songs. Vieles auch in Englisch. Doch dann hat mich meine Ex-Verlegerin gestoßen und so kam 2013 Mira auf die Welt. Ich bin ihr dafür nach wie vor sehr dankbar!

Du veröffentlichst unter Pseudonym – warum ist dir das wichtig, und hältst du deine wahre Identität „geheim“?

Ui, da gibt es viele Gründe. Als ich mich für Mira entschieden habe, ging es mir in erster Linie darum, ohne den Rucksack eines Vorwissens über mich und meine Person mein erstes Buch rauszustellen. Tagelang habe ich geschwitzt, wie die Leserinnen mein erstes Buch aufnehmen werden. Mir war es wichtig, ungefilterte Reaktionen zu bekommen, da ich wissen wollte, ob Mira überhaupt eine Daseinsberechtigung hat. Gott sei Dank ist das gut ausgegangen.
Mittlerweile sehe ich es weniger so, dass ich etwas verhülle, sondern mehr, dass ich eine bestimmte Seite in mir schonungslos offen enthülle. Mira hat meine Werte, muss sich aber nicht mit Alltagskram abmühen (was durchaus entspannend ist). Mira ist direkt, aber hoffentlich nie respektlos. Mira ist ein Teil von mir als Frau, den ich wahnsinnig gerne mag und hoffentlich all jene, die mir zum Beispiel auf Facebook sehr nahe sind, auch.

Und das Schöne ist: Mira ist alterslos. Zeitlos. Gerade das finde ich total schön.

In deiner näheren Umgebung weiß man aber von deinem „zweiten Leben“ – wie ist die Resonanz auf deine Romane?

Hahah, ja, manche meiner Freunde nennen mich spaßhalber sogar hin und wieder Mira. Vermutlich dann, wenn ich die Prinzessin raushängen lasse 😉
Nun, die Reaktionen sind gemischt. Mit manchen Freundinnen diskutiere ich meine Plots, sie bringen Ideen ein und lesen ALLES, was ich veröffentliche. Andere stehen meinem Projekt Mira eher skeptisch gegenüber. Da höre ich schon auch Sätze wie, „Also ich lese ja lieber Krimis.“ oder so ähnlich. Nicht, dass das nicht manchmal weh tut, aber das muss ich akzeptieren. Meine romantischen Komödien (oder moderne Märchen oder Chick-Lit) sind eben nicht jedermanns Sache.

Aber im Grunde finden es fast alle toll. Männer wie Frauen. Wofür ich sehr dankbar bin.

Ich finde deine facebook-Seite sehr sympathisch, deine Posts strahlen etwas Positives aus, in das deine Buchvorstellungen eingebettet sind. Hast du ein paar Tipps an Autoren-Kollegen für Buch-Marketing?

Danke! Das ist aber lieb, dass du das so siehst. Ich bemühe mich!
Also ich habe ein paar Grundsätze. Der allerwichtigste ist, dass ich meine Leserinnen und Leser wirklich sehr, sehr mag. Dass ich Ihre Meinung schätze. Dankbar bin und dankbar bleibe für jedes liebe Wort, das mir jemand schreibt. Auf Facebook, Twitter, auf Amazon, Thalia usw. Aber auch Menschen wie du, die sich hinsetzen und mir Ihre Zeit schenken, und dann liebevoll einen Beitrag auf einem Blog gestalten, sind mir wichtig. Ich habe so oft das Gefühl, Danke sagen zu wollen. In einer Welt, in der so viel Egoismus herrscht, ist das alles nicht selbstverständlich. Ich stehe für etwas anderes. Für Respekt, Zusammenhalt und Fairness.
Ich teile viele Post meiner Kolleginnen und Kollegen, einfach weil ich sie mag und ich die Idee, dass jemand ausschließlich meine Bücher lesen sollte, blöd finde. Ich lese selbst so unheimlich viel, da stünde ich schön da, wenn ich bei einer einzigen Autorin oder einem Autor warten müsste, bis sie/er wieder etwas veröffentlicht hat!

Die anderen Tipps zum Buchmarketing sind eigentlich einfach. Ich denke, es geht immer um Disziplin, Konsequenz und den Willen, besser zu werden. Und ich nutze alle Kanäle, die ich über die Zeit kennengelernt habe. Von Newsletter über Promotions usw. Ganz genau habe ich das in einem Interview mit BoD ausgeführt, die mich übrigens auch wahnsinnig toll unterstützen. (Danke bei der Gelegenheit an euch alle!) (http://www.bod.de/fingerprint/allgemein/spotlight-mira-morton/)

Ich stehe auch dazu, dass ich gerne mit meinen Büchern Erfolg haben möchte. Schon alleine deshalb, weil ich nicht immer dazuzahlen will 😉

Mein Traum wäre, dass meine Leserinnen und Leser meine Bücher auch in ihrem Freundeskreis weiterempfehlen. Vielleicht eines einmal verschenken. Das wäre schön. Und am lustigsten wäre es, wenn mir einmal jemand, ohne es zu wissen, ein Mira Morton Buch mitbringt. Auf den Tag warte ich noch!

Ich kann mir vorstellen, du schreibst schon wieder an einem neuen Buch. Magst du schon etwas verraten?

Jaaa … nach einem Buch ist immer auch vor einem Buch! Ich habe ja gerade „Ich will keinen Champagner!“ herausgebracht, nun schreibe ich einen Einzelroman. Da ich selbst verrückt nach dem Meer bin und auch gerne mit Booten unterwegs bin, MUSSTE ich das in eine Geschichte verpacken. Diesmal gibt es eine für meine bisherigen Bücher sehr ungewohnte Hauptdarstellerin: eine Professorin für Physik mit einem gewissen Hang zu Ordnung und Struktur.

Aber mehr verrate ich nicht, weil ich selbst noch gar nicht weiß, wie die Story ausgehen wird. Nur eines ist sicher: Es gibt wieder große Emotionen, einen absoluten Traummann, hoffentlich etwas zu lachen und viel, viel Meer.

Vielen Dank für deine Zeit! Ich freue mich, dass du da bist.

Liebe Manuela, ich sag DANKE!!! Du hast das Interview so nett gestaltet, ich habe das wahnsinnig gerne gemacht!!!

Und allen, die mein Interview hier gelesen habe auch ein Danke für euer Interesse an mir!!! Ich freue mich übrigens wahnsinnig über eure Freundschaftsanfragen auf Facebook.

Herzlichst und keep dreamin‘,

Eure Mira Morton

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2 Gedanken zu „Mira Morton – ein Blick ins „Miraversum“

  1. Ein tolles Interview und eine soooo tolle Autorin <3 Ich bin ein Fan der ersten Stunde und kann Miras Bücher nur jedem ans Herz legen. Frech, voller Gefühl und "wie ein kleiner Urlaub"
    Gruß Sabine von Daisy and Books

  2. Das ist ein wunderbares Interview, mit durchdachten Fragen und ausführlichen Antworten. So etwas Rundes liest man nicht alle Tage. Danke.

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