Archiv der Kategorie: Autoren nach Genre: Fantasy

Eva Maria Höreth – Fantasy, Jugendbuch

Liebe Eva, du hast Germanistik studiert und dich dabei auf Kinder- und Jugendliteratur spezialisiert. Ist Dein Buch für diese Zielgruppe geschrieben?

Ich hatte beim Schreiben zwar immer im Hinterkopf, dass es ein Jugendbuch sein soll, für Jugendliche ab 12/13 Jahren. Doch natürlich kann es jeder Leser und jede Leserin unabhängig ihres Alters lesen. Die Übergänge sind da ja eh fließend. Ich kenne 14 jährige, die haben 50 Shades of Grey gelesen und 41 jährige, die Harry Potter Fans sind.

Wie lange hat es gedauert, von der ersten Idee für dein Buch bis zur Fertigstellung?

Beim ersten Teil, „Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten“, hat es recht lange gedauert: fast drei Jahre lang.

Am Anfang war es ja nur eine Idee, eine Szene und die habe ich aufgeschrieben. Als ich mich dann den 300 Seiten näherte,  wollte ich mich dem Abenteuer der Veröffentlichung stellen. Und noch ist die Geschichte nicht fertig – gerade habe ich den zweiten Teil, Moonwitch – die dunkle Seite“ veröffentlicht. Der dritte soll die Geschichte von Emily und Finn schließlich beenden.

War dir gleich klar, dass du als Selfpublisherin veröffentlichen willst? Oder hast du dich an Verlage gewandt?

Ich habe mich erst an Verlage gewandt und träumte von einem Verlagsvertrag. Self-Publishing sagte mir zu der Zeit noch gar nichts. Als ich dann die ersten Absagen bekommen habe, fing ich an zu recherchieren, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt. Mittlerweile möchte ich, zurzeit zumindest, nicht mehr weg vom Self-Publishing und den Möglichkeiten, die es mir bietet. Ich kann alles selbst entscheiden und bestimmen, das ist auf der einen Seite toll, auf der anderen auch sehr anstrengend und zeitraubend. Es wäre interessant auch mal einen Roman in einem Verlag zu veröffentlichen, um zu sehen, wie das so ist.

Was machst Du neben dem Schreiben beruflich?

Ich bin Online-Redakteurin, Social Media Managerin, Event-Planerin, Marketing Managerin, Pressereferentin – Alles zusammen. Wir sind ein sehr kleines Team und es gibt immer wieder neues und vielfältiges zu tun. Die Abwechslung macht mir am meisten Spaß.

Wie findest Du Zeit zum Schreiben – hast Du einen bestimmten Rhythmus?

Ich schreibe abends, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Das ist manchmal nicht einfach, denn Haushalt, Mann und Familie möchten auch etwas von mir. Bis ich dann endlich am Laptop sitze und weiß, was ich schreiben will, dauert es schon etwas. Im Moment bin ich in Elternzeit, da ist es noch schwieriger geworden. Mein Sohn ist jetzt sechs Monate alt, braucht mich also noch sehr oft

Hast du manchmal Schreibblockaden? Wenn ja, wie gehst Du damit um?

Natürlich gibt es Tage, da läuft einfach nichts. Ich habe gemerkt, dass ich dann an einer Szene weiterschreiben muss, die mir Spaß macht. Am besten wäre einfach überhaupt zu schreiben, damit man was zu Papier gebracht hat. Das ist aber einfacher gesagt, als getan.

Was würdest du angehenden Autoren raten?

Geduld! Und Durchhaltevermögen. Macht immer weiter, gebt nicht auf und glaubt an Euch!

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Irgendwann meinen Brotjob zu kündigen und nur noch vom Bücher veröffentlichen, leben zu können.

Vielen Dank für Deine Antworten und hoffentlich geht Dein Wunsch in Erfüllung!

Norman Doderer – Fantasy & Verlag

Auf Norman Doderer bin ich aufmerksam geworden, weil er zu seinem Buch (liegt noch auf meinem Stapel) auch ein tolles Goodie verkauft – seine „Seelensplitter aus Aeswyn“. Ich freue mich, dass Norman sich die Zeit genommen hat, meine Frage zu beantworten – lernt ihn kennen!

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Hallo, Norman, willkommen auf der Autoren-Couch. Eigentlich bist Du in der Gastronomie tätig, wie hast Du das Schreiben für Dich entdeckt?

Hallo Manuela, vielen Dank, dass ich heute hier bei dir sein darf.

Das Schreiben verfolgt mich schon seit einer geraumen Zeit. Ich glaube, ich habe dabei die berühmt-berüchtigte Schreibkarriere eines Fantasyautors hingelegt – alles begann mit Pen&Paper-Spielen, wie „Das Schwarze Auge“. Dieses fantasybasierte Rollenspiel habe ich in meinen frühen Jugendjahren mit riesiger Begeisterung gespielt und eigentlich zu diesem Zeitpunkt angefangen zu Schreiben. Erst waren es kleine Hintergrundgeschichten zu meinen Charakteren, dann irgendwann kleinere bis größere Abenteuer. Fazit: Die Liebe zum geschriebenen Wort war geboren.

Feilst Du auch während der Arbeit an neuen Ideen?

Wie das mit kreativen Ideen immer so ist – sie kommen einem an dem unmöglichsten Orten zu den unmöglichsten Zeiten. Es kommt durchaus vor, dass ich Nachts aus dem Schlaf aufwache und irgendeine kleine Idee unbedingt auf einem Stück Papier landen muss. Sie gibt dann auch keine Ruhe, bis sie nicht niedergeschrieben ist. Genau so verhält es sich auf der Arbeit. Zum Glück gibt es in gastronomischen Betrieben meistens genug Servierten, auf denen man seine wirren Gedanken festhalten kann.

Worum geht es in: Die Legende von Tyr?

Grob gesagt, geht es in „Die Legende von Tyr“ um die Frage, wie Völker, die über verschiedene kulturelle, religiöse und weltanschauliche Einstellungen verfügen, und doch das gleiche Schicksal teilen, eben diesem Herr werden können.

Tyr, das einst stolze Reich der Elfen, ist durch einen schrecklichen Krieg in drei Teile geteilt. Hass, Argwohn und Misstrauen sitzen tief verwurzelt und machen ein Zusammenleben seit mehr als eintausend Jahren unmöglich. Erst als ein alter gemeinsamer Feind seine Schatten erneut gen Tyr wirft, entscheidet sich der Protagonist Aladriel dazu, etwas gegen diese Tatsache zu unternehmen. Ob seine Arbeit Früchte trägt und welche Abenteuer auf ihn, seine Freunde und die restlichen Bewohner Tyrs warten, kann man dann in mindestens drei Romanen nachlesen.

Wer sollte das Buch unbedingt lesen?

Darüber zu urteilen, ob das Buch bzw. die Reihe unbedingt gelesen werden muss, überlasse ich lieber anderen. 🙂 Wer allerdings eine Affinität zum Fantasy-Genre hat, gerne in fantastische Welten eintaucht, Mystik mag und Aladriel & Co. auf ihrer abenteuerlichen Reise begleiten möchte, der kann gerne einmal ein Blick ins Buch werfen.

Wie lange hast Du an Deinem Debüt-Roman geabeitet? Spukte die Geschichte schon länger in Deinem Kopf herum?

Die Geschichte war in groben Zügen eines Tages direkt nach dem Aufstehen in meinem Kopf und wollte mit aller Macht aufs Papier. Von der ersten Zeile bis hin zum schönen Wort „Ende“ hat es ca. ein Jahr gedauert.

Ich bin auf Dein Buch aufmerkam geworden, weil Du passende Kristalle verkaufst. Wie bist Du auf diese Idee gekommen, und was hat es damit auf sich?

Die „Seelensplitter aus Aeswyn“ spielen innerhalb der Geschichte eine nicht geringe Rolle. Jede Farbe hat ihre ganz eigene Bedeutung und stattet ihren Träger mit ganz bestimmten Eigenschaften aus.

Als ich anfing mir über diese Schmuckstücke Gedanken zu machen, hatte ich ein wirklich sehr klares Bild vor Augen, wie sie aussehen sollten. Irgendwann kam mir dann der Gedanke, ob es nicht möglich wäre, diese Kristalle auch in Natura umzusetzen. Gesagt, getan.

Dieses „Extra“ zum Buch halte ich für eine tolle Marketing-Idee. Wie ist die Resonanz?

Die Resonanz übertrifft wirklich meine Erwartungen. Was eigentlich als kleiner „Gag“ gedacht war, hat sich mittlerweile zu einem wirklich beliebten Artikel entwickelt. Einige bestellen sich die Splitter sogar ohne das Buch überhaupt zu kennen. Das Schöne ist, dass das Schmuckstück sowohl für weibliche, als auch für männliche Träger geeignet ist und sich eigentlich jeder in einer der Farbbedeutungen wiederfinden kann.

Wann geht es mit den Elfen weiter?

Im Moment schreibe ich fieberhaft sowohl an „Die Legende von Tyr II“, als auch an einem neuen Projekt. Ich hoffe beides 2016 auf den Markt bringen zu können.

Im Moment fällt nebenbei auch sehr viel Arbeit für meinen neu gegründeten Verlag an, sodass ich in den letzten ein bis zwei Wochen eigentlich gar nicht mehr zum Schreiben kam. Dies wird sich aber auf jeden Fall wieder ändern, sobald der Verlag erst einmal wirklich „angekommen“ ist.

Du hast ganz frisch einen Verlag gegründet. Wie kam es dazu, was versprichst Du Dir davon, und willst Du auch andere Autoren verlegen?

Die Idee einen eigenen Verlag zu gründen, war für mich nur der nächste konsequente Schritt. Weg vom Selbstveröffentlichen hin zum Selbstverlag. Erst als diese Idee reifte und an Form gewann, bemerkte ich, dass ich so ja nicht nur die Möglichkeit erhalte, meine Werke unter eigener Verlagsflagge zu publizieren, sondern auch Kolleginnen und Kollegen veröffentlichen könnte. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, was für ein Gefühl es ist, das eigene, selbstverfasste Werk veröffentlicht zu sehen, ist es mit Sicherheit ein großer Segen auch anderen Autorinnen und Autoren zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen. Der „Talawah Verlag“ war geboren.

 

(In diesem Video erzählt Norman mehr über seinen Verlag – schaut es euch an!)

Lieben Dank für Deine Zeit!

Vielen Dank, dass ich heute hier sein durfte. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß bereitet.

LIMARÅ HÈYMDAI

Copyright des Autorenbild: Katrin Weiland

 

limaraLiebe Limarå, auf der Buchmesse Leipzig bin ich ja gleich über deinen Slogan: Fantasy für Erwachsene gestolpert. Magst du das mal erklären?

Als es um die Präsentation und den Slogan für die Messe ging, habe ich im Verlag den Vorschlag gemacht, Fantasy für Intelligente zu benutzen. Das wurde aber aus Gründen der Diskriminierung nicht weiter verfolgt. (lach) Und es ist ja im Grunde auch besser so, denn Fantasy für Erwachsene assoziiert zurecht einen markanten Punkt, und zwar den der Erotik und Sexualität. Während der ersten drei Teile ist das noch nicht so auffällig, aber ab Tag 4 – Sternentor – wird es dann offenkundig, dass man es mit keiner keuschen Teen-Romantik und schon gar nicht mit diesem Sex-erst-nach-der-Ehe-Twilligt-Murks zu tun hat, wie er in der Fantasy ja derzeit populär ist. Der Slogan dient somit auch dazu, 2044 klar von der Teen- und Romantikfantasy abzugrenzen. Ich betrachte Sexualität und die Beziehungen von Männern und Frauen unter anderen Gesichtspunkten, und diese versuche ich auf eine Weise auszuformulieren, die direkt ist, ohne ins Pornografische abzukippen. Tatsächlich bin ich ganz schön abgegessen durch die Art von Permanent-Herzschmerz-Drama-Stories, weil meines Erachtens nach jungen Frauen damit ein sonderbares Bild von Weiblichkeit und Frausein vermittelt wird; eines, das womöglich den Männern zu pass kommt, aber überhaupt nichts zu einem gesunden, friedensstiftenden Miteinader beiträgt.

Da kannst Du Dir meiner vollen Zustimmung gewiss sein. 

Viele Leserinnen finden es sehr berührend, dass ich über mein Art der Beschreibung Beziehung und Sexualität in ein Licht rücke, dass ihrer Natur entspricht. Sie ist ein wesentlicher und sehr vielschichtiger Bestandteil unserer tagtäglichen Existenz, und steht daher auch gleichwertig neben anderen Aspekten, die 2044 maßgeblich ausmachen.

Abgesehen davon wird mit ‚Fantasy für Erwachsene‘ jedoch auch angedeutet, dass 2044 keine gradlinige Schwarz-Weiß-Story ist, wie sie uns regulär von Hollywood und den anderen großen Medien- und Meinungsmachern aufgetischt wird – Gut, Böse, Haudrauf, Lovestory, Happy End.

Der Verlag nennt es eine wild-sinnliche Wanderung durch die unterschiedlichen und faszinierenden Aspekte der Wirklichkeit und des Mensch- und Nichtmenschseins. Eine Geschichte, die zum Nachdenken und vielleicht Diskutieren anregen soll, ohne dabei eine blanke Moralpredigt oder philosophische Abhandlung zu sein. Aufgrund des Feedbacks unserer Leser ist neuerdings auch der Begriff Fantasy-Thriller aufgekommen, der es auch recht gut trifft, da die Geschichte einen nicht absehbaren Spannungsbogen hat, der die meisten stark packt.

Manchmal erstaunt mich das sehr, denn ich schreibe überhaupt nicht nach Schema, ich bin eine völlige Autodidaktin und folge ausschließlich meiner Intuition und den Eingaben durch meine Figuren, von denen einige mittlerweile ein sehr reges Eigenleben entwickelt haben, was für mich als Autorin enorm spannend ist, da sie neuerdings sogar beginnen, sich meinen Plotvorstellungen zu widersetzen. (lach) Deswegen wandert die Handlung auf recht eigenwilligen Pfaden und wechselt sogar zuweilen die Perspektive. Dadurch wird der gewohnte Rahmen einer Erzählung überschritten und man muss plötzlich mitdenken, da man mit zwei sehr konträren jedoch gleichberechtigten Standpunkten konfrontiert wird. Kritiker sagen, dass es ein Basiskredo beim Schreiben ist, dass man die Perspektive in einer Erzählung nicht wechselt. Ja, gut, was soll ich dazu sagen? Ich kenne die Regeln, jetzt lernen die Regeln mich kennen. (grins)

In meinen Augen gibt es so viele mehr oder minder gute Aufgüsse von ein- und derselben Geschichte, gerade im Fantasybereich, warum also nicht neue Wege gehen? Mit 2044 lässt man sich auf eine Reise der wohl eher unerwarteten Art ein und jeder sollte für sich entscheiden, ob er/sie Lust hat, mir auf die phantastischen Pfade meines Weltbildes zu folgen. Ich freu mich in jedem Fall über alle, die dazu den Mut aufbringen.

2044 (Fantasy- Thriller Buchreihe): 1. Sammelband (Tag 1-3), von ChaWila Verlag (Herausgeber), Limarå Hèymdai (Autor, Illustrator), Marjam Piruzram (Bearbeitung), bei amazon
2044 (Fantasy- Thriller Buchreihe): 1. Sammelband (Tag 1-3), von ChaWila Verlag (Herausgeber), Limarå Hèymdai (Autor, Illustrator), Marjam Piruzram (Bearbeitung), bei amazon

Worum geht es in deinem Buch?

2044 ist wahnsinnig komplex. Der Klappentext kann da unter Umständen etwas Aufklärung verschaffen. Am meisten hilft natürlich Lesen. (Zwinker) Aber um es mit meinen Worten zu beschreiben: Zunächst bekommt man den Eindruck, es ginge um die ach so oft besungene Rettung der Welt, und ein Stück weit stimmt das. Allerdings nimmt 2044 nicht den üblichen Verlauf, den wir von einer Heldenstory gewöhnt sind.

Mizuee, mit der die Handlung beginnt, ist eine junge etwas vermessene Ökoterroristin, im Grunde eine berechnende Killerin und damit eher eine Antiheldin, die mit ihren Hakerfreunden und ihren Waffen die korrupte Elite bei Seite schafft.

Ihre Aktionen und ihre Haltung schaffend den deutlichsten Bezug zu der Zukunft, wie ich sie in dreißig Jahren sehe, sollte alles so weitergehen wie bisher. 2044 spielt in einer Welt, in der sich alles, was wir heute mit Argwohn betrachten, wie Überwachung, Kontrolle und Zweiklassengesellschaft, überzeugend realisiert hat.

Allerdings geht es mir nicht um das Skizzieren einer weiteren Dystopie. Der Zustand der Welt heutzutage ist schlimm, das wissen wir alle, deshalb zeichne mittels anderer Handlungsstränge, wie beispielsweise Makan, Seben Igib und Kaui’i ein alternatives Bild für ein globales Miteinader. Es geht bei den einzelnen Figuren natürlich auch um Dinge wie Freundschaft, Liebe, Loyalität und die enrome Herausforderung, Gewohntes zu hinterfragen und Wege zu gehen, die einem unmöglich erscheinen. Das spiegelt sich vorallem in der komplizierten Beziehung zwischen Jack, dem Agenten und Mizuee, seiner Gegnerin, wider. Die beiden stehen im Grunde für das grundlegende System der Dualität in unserer Welt: zwei Seiten, zwei Meinungen, zwei Gegner, zwei Weltbilder – das sieht man überall.

Ich selbst bin tatsächlich eher ein lösungsorientierter Mensch und in meinen Augen fehlt es an vielen Stellen in der menschlichen Gemeinschaft schlicht an Wissen und Visionen, um etwas zu verändern. Meinen Ansatz zum Miteinander versuche ich in 2044 zu beschreiben und zu vermitteln. Und damit es nicht zu theoretisch wird, kommen diese Ideen mit unglaublich viel Aktion, Magie, wilden Unternehmungen und einem guten Schuss Aliens und fremder geheimnisvoller Kulturen daher. Es soll sich beim Weltretten ja schließlich keiner langweilen 😉

Wie lange hat es gedauert, von der ersten Idee bis zur Fertigstellung deines Buches?

Ich habe mit 13 Jahren begonnen zu schreiben, damals ohne die Absicht, die Geschichte als Roman zu veröffentlichen. Das ist erst viel später dazugekommen, als ich etwa 25 war. Nach der Entscheidung zur Veröffentlichung habe ich etwa anderthalb Jahre an der Fertigstellung des ersten Sammelbandes (Tag 1 bis 3) gearbeitet. Das war ein schrecklich aufregender und unglaublich leerreicher Prozess.

Ich habe Dich als ausgesprochen herzlichen Menschen kennengelernt. Hilft das Schreiben, Dir das zu erhalten?

Ich hoffe doch sehr! (lach) Das ist wirklich ein interessanter Punkt. Gut möglich, dass 2044 einen Teil dazu beiträgt.

Tatsächlich kompensiere ich manche Emotionen wie zB meine Entrüstung und mein Unverständnis mittels einiger Figuren in der Geschichte. Was momentan auf unserem wunderschönen Planeten passiert, geht mir gewaltig gegen den Strich. In meinem Privatleben habe ich die Parameter meines Konsums und meiner Haltung bereits sehr weit verschoben, um mich gewissen ungesunden Strukturen, die unsere Zivilisation hervorgebracht hat, zu entziehen. Aber ich bin nur ein kleiner Tropfen in einem großen Ozean von handelnden Menschen in dieser Welt, und ich kann nicht an die wirklich großen Hebel gelangen. Deshalb versuche ich über meine Figuren, ihr Denken und Handeln, andere Bilder und Informationen zu streuen, die Menschen möglicherweise inspirieren, sich und ihr Handeln kritischer zu betrachten. Ein anderer Punkt ist der, dass ich mein Leben sehr liebe und sehr viel Freude bei dem empfinde, was ich tue. Wenn es Probleme gibt, bin ich neugierig auf die Lösung, und fange an zu forschen. Ist ein Knoten zu fest, lasse ich ihn in Demut los und gehe andere Wege. Das Leben ist so, alles wächst und gedeiht bis zum Punkt, da es stirbt. Ich habe das verinnerlicht, das erspart mir sehr viel Stress. Dein Eindruck von Herzlichkeit rührt vielleicht auch daher, dass ich dem Leben tendenziell mit sehr viel Aufgeschlossenheit entgegentrete.

Was sind dein Pläne?

Ich möchte gerne Familie gründen. Das ist ein großes Projekt. Im Herbst ziehe ich von Berlin nach München, auf einen Biobauernhof am Standrand, das ist ein großer Schritt für mich, nach 25 Jahren stinke-blinke Hauptstadt.

Auf jeden Fall wird es mit 2044 weitergehen. Sammelband 2 (Tag 4 und 5) ist Juni 2015 erschienen, und die Fortsetzung sucht derzeit noch nach einem neuen Lektor. Sie ist bereits fertig geschrieben, muss jetzt aber noch überarbeitet werden. Das Schreiben ist Teil meines Lebens und ich gehe nicht davon aus, dass mich das Oktoberfest, drei schreiende Kinder oder gar ein Mann davon werden abhalten können. (grins)

Was liebst du, außer dem Schreiben, noch besonders?

Alphabetisch?

Ja bitte, so drei bis fünf Sachen?

Die nummerologische Reihenfolge entspricht nicht der Wichtigkeit, diese variiert je nach Tagesform. 😉
Ich liebe außer dem Schreiben …
1. … diesen wundervollen Planeten
2. … meine Familie
3. … Kuschelsex & Schlafen in der Hängematte
4. … mich neu erfinden und dazulernen
5. … die Sea Shepherd
6. … Bio-Rindersteak auf Blattsalat

7. … neugierige Menschen!

Was hast du zuletzt gelesen?

Puh, das ist der Fragen, vor der ich mich am meisten fürchte. Ich komme seit einer Weile bedauerlicherweise kaum mehr zum Lesen. Ich bin deshalb auf Hörbücher umgestiegen. Da habe ich als letztes die Vertonung von Tad Williams Drachenbeinthron genossen.

Was sollten wir, die Menschheit, tun?

Boah Ela, wie viele Seiten soll denn dieses Interview umfassen? Willst du deinen Server plätten?! (lol)

Also ich beschränk mich mal in guter magischer Tradition auf drei Dinge

1) 2044 lesen

2) Konsumverhalten konsequent verändern – weg vom Mainstream, weg von der industriellen Massenware – zurück in die lokalen Kreisläufe, weniger ist mehr! 🙂

3) Lieb haben statt Recht haben!

Dein Wunsch ans Universum ist heute:

Großes, namenloses, unerklärliches Geheimnis, ӑRå, bitte mach, dass die Sonne morgen im Westen aufgeht und dass auf dem Alexanderplatz unübersehbar ein riesiges, blinkendes UFO mit intelligenten, friedliebenden, gutaussehenden Alien-Kerlen landet. Danke!

Ende

Danke für das großartige Interview, Peace!

Larissa Reiter

Larissa Reiter ist eine junge und engagierte Autorin, die erst kürzlich 1000 Kilometer für einen guten Zweck mit dem Rad zurückgelegt hat. Dabei hatte sie ihren Hund dabei und ihr Buch im Gepäck. Respekt erst einmal für dieses Engagement und natürlich Glückwunsch zu dieser tollen Idee. Hier auf Larissas Seite könnt ihr ihren Weg noch einmal mit erleben. Es ist spannend, welche Erlebnisse sie unterwegs hatte, und wie sie sich immer motivieren konnte. Außerdem gibt es gerade ein signiertes Exemplar ihres Buches zu gewinnen, also schaut unbedingt mal rein.

Larissa hat vor nicht allzu langer Zeit ihren ersten Roman veröffentlicht, und die Idee klingt recht spannend, wie ich finde. Das Buch heißt: Er kamund das ist der Klappentext:

ER=GOTT Alice (18) hat schon mehr als genug Probleme. Sie muss mit einem tragischem Schicksalsschlag fertig werden und ihr Abitur bestehen. Als ihr plötzlich verschiedene Persönlichkeiten begegnen, die alle behaupten Gott zu sein, gerät Alices Welt vollends aus den Fugen. Während ihre Schwester und ihre Freunde sie für geisteskrank halten, begreift Alice nach und nach, dass es wirklich einen Gott gibt. Doch Gott hat ein Problem, eine multiple Persönlichkeitsstörung verschleiert seinen Blick. Als Gott dann noch auf die Idee kommt, die Menschheit zu dezimieren und ein Spiel zu beginnen, nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Kann Alice Gott vom Gegenteil überzeugen? Teil Eins einer packenden Fantasytrilogie um Freundschaft, Größenwahn und Liebe.

Das Buch ist auf jeden Fall schon auf meiner Wunschliste, und ich bin gespannt. Meine Fragen hat Larissa von ihrer Reise aus beantwortet, und zwar aus einer kleinen Pension. Schauen wir doch mal, was sie so über sich erzählt:

Larissa, schön dass du hier bist. Bist du eigentlich eine begeisterte Leserin?

Ich bin kein großer Leser, aber ich habe definitiv meine Phasen. In diesen lese ich schon relativ viel. Ich kann mich noch daran erinnern, wie schnell ich Tribute von Panem, und zwar alle Teile durchgelesen hatte. Aber ich bin auch jemand der Bücher abbricht, wenn sie mir nicht gefallen. Da gibt es schon so einige, die ich einfach nicht weiterlesen konnte, weil sie mir zu langatmig waren. Und warum auch immer, eine gute Liebesgeschichte gehört für mich zu einem guten Buch dazu. Geschichten erzählt habe ich dafür aber schon immer. Ganz früher meinen Kuscheltieren 😉 Da hat mich meine Mutter schon früher ins Bett geschickt nur damit ich dann in zwei Stunden nach meinem Geschichten erzählen endlich schlafe.

Wenn du liest, welches ist dann dein liebstes Genre?

Ich lese eigentlich so ziemlich alles. Bevorzugt natürlich Fantasy, aber nicht so Vampirzeugs. Sondern eher sowas wie Maze Runner oder Tribute von Panem. Aber auch Jugendlektüre, wie zum Beispiel die historischen Romane von Rainer M. Schröder – Abby Lynn hat mir da sehr gut gefallen. Mit 16 hatte ich mal so eine Thriller Phase, da standen dann zum Beispiel John Katzenbach Bücher oben auf meiner Wuli. Also wie man lesen kann, bin ich da nicht so festgelegt.

Und in welches Genre würdest du deinen ersten Roman einordnen?Larissa Reiter

Natürlich fällt er in das Genre Fantasy, aber eben nicht so klischeehaft mit Drachen oder Vampiren. Eher so ein bisschen anders phantastisch. Ich darf natürlich nicht zu viel über die göttlichen Schattengeister verraten 😉

Gewürzt mit einer Liebesgeschichte und dem Ende der Welt, glaube ich, dass es eine etwas andere Art von Fantasygeschichte ist.

Was sind deine weiteren Schreibpläne? Wird es eine Fortsetzung geben?

Natürlich sagt das Wort Trilogie schon, dass es einen Band 2 und 3 der ER – Reihe geben wird. Außerdem ist gerade ein Freundschaftsroman mit dem Arbeitstitel „Hummel haben einen Plüschpopo“ (ich finde den Titel allerdings sehr treffend) in Arbeit. Rund herum habe ich während meines nächsten Studiensemesters sehr viel geplant. Ich habe so richtig Lust aufs Schreiben im Moment. Nach der Buchtour steht aber erstmal einiges privates an und dann werde ich mir ein kleines Autorenzimmer einrichten.

Treibst du viel Sport, oder wie bist du auf die Idee zu deiner riesigen Tour gekommen?

Ich futter auf jeden Fall viel zu viel Süßkram und vor allem Eis. Aber ich mache auch ziemlich viel Sport. Ich reite, laufe viel und fahre Fahrrad bei fast allen meinen Aktivitäten begleitet mich meine Hündin Maggie die stets mein treuer Begleiter ist. Eigentlich gibt es kaum etwas was ich nicht mit ihr zusammen mache. Der Hund ist und bleibt halt einfach der beste Freund des Menschen.

Anlässlich meines Debüts „ER kam“ und meiner Semesterfeien wollte ich eine lange Fahrradtour machen. Meine kleine Schwester schlug dann vor dies mit etwas Sozialem zu verbinden. Diese Idee kam mir natürlich sehr entgegen und so suchte ich mit meiner Schwester zusammen einen Verein oder eine Organisation für die ich auf dieser Buch – Fahrradtour Spenden sammeln wollte. Ich war schon zu Beginn meines Pflegestudiums auf den Verein Vita e.V. gestoßen. Dieser bildet Assistenzhunde für Menschen mit Handicap aus. Da meine Maggie meine bessere Hälfte ist und ich schon immer der Überzeugung bin, dass Tiere uns auf einer ganz anderen Ebene berühren können, als Menschen das untereinander können. Deswegen sammle ich für diesen Verein vom ganzen Herzen gerne Spenden und das klappt bis jetzt auch richtig gut 😀

Ein tolles Engagement. Vielen Dank für deine Zeit und noch viel Erfolg – mit allen deinen Vorhaben!

Nico Weinard – Fantasy

Mit der Begeisterung für DSA begann die Leidenschaft für Geschichten, später begleiteten Stephen King und J.R.R. Tolkien Nico Weinard auf seinem Weg zum Autoren. Heute schreibt und veröffentlicht Nico seine eigenen Geschichten, und erzählt hier er etwas mehr von sich. Lernt ihn kennen!

 

Wann begann deine Leidenschaft für Geschichten, und welche waren das?

Richtig angefangen zu Lesen habe ich mit etwa 11 oder 12, als ich in Stephen King meinen ersten Lieblings Schriftsteller entdeckt hatte. Habe jahrelang alles von ihm verschlungen und war Stammkunde in unserer Buchhandlung.

 

Wann hast du deine ersten eigenen Storys geschrieben?

Die ersten eigenen Geschichtchen gab es bereits in der Schulzeit. Allerdings war das meistens eine Mischung aus “du musst” und “ein bißchen Ausschmücken mach ich noch”.

Die ersten Versuche an einer richtigen Geschichte müssten so mit 13 oder 14 gewesen sein. Ich hatte meine Eltern lange genug genervt, bis sie mir eine Schreibmaschine zum Geburtstag schenkten. Ich hatte damals gerne die Serie L.A. Law gesehen. Deshalb ging es bei meiner ersten Geschichte auch um Anwälte. Glücklicherweise kann man diese ersten Schreibversuche nirgends mehr finden.

Bei meiner zweiten Idee für eine Geschichte handelte es sich bereits um das, was etwa 20 Jahre später als “Der Schwarze Bund” veröffentlicht werden sollte.

 

Und wann war deine erste Veröffentlichung?

Der Schwarze Bund I: Sarxjäger, Nico Weinard, neobooks, bei amazon
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Das war im Juni 2013 der erste Teil vom Schwarzen Bund als Ebook.

 

Ist dir der Schritt schwer gefallen?

Ich hatte den Text im Vorfeld kostenlos auf anderen Portalen hochgeladen. Die Reaktionen waren gut. Wobei man da halt immer diesen “Umsonst Bonus” hat. Ich wollte ehrliche Kritiken, das war der Hauptgrund. Die Entscheidung war dann nicht schwer, da die Neugier überwiegte. Ich wollte wissen, ob meine Geschichte es mit anderen aufnehmen können.

 

Wie war die Resonanz?

Natürlich hatte ich mir mehr erhofft. Aber im Nachhinein betrachtet, war die Resonanz für einen unbekannten Selfpublisher ganz okay. Im Großen und Ganzen kann man das Feedback zu einem “Ganz nett, aber überarbeite das nochmal” zusammenfassen, was ich dann auch getan habe.

 

Und wie ging es dann weiter?

Chronik von Chiara I: Der Kuss der Unsterblichkeit, Nico Weinard, neobooks, bei amazon
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Die Reaktionen hatten mich ermuntert, den Schwarzen Bund fertig zu schreiben. Außerdem hatte ich eine alte Vampirgeschichte von mir wieder ausgegraben und damit die Ebook Reihe Chronik von Chiara begonnen. Ein paar andere Texte sind in Arbeit, aber lange noch nicht spruchreif.

 

Wer sollte deine Geschichte(n) lesen?

Der Schwarze Bund ist ab 12, Chronik von Chiara ab 16. Grundsätzlich ist jeder Fantasy Fan abgesprochen. Natürlich freue ich mich, wenn meine ganzen Andeutungen bei der Chronik von Chiara Reihe verstanden werden …

 

Hältst du Kontakt zu deinen Lesern?

Mit einigen habe ich Kontakt auf Facebook und Lovelybooks. Ein paar Anfragen für persönliche Widmungen kamen ebenfalls schon 🙂

Generell interessiert es mich natürlich, was die Leser gut oder schlecht fanden und wer deren Lieblingscharakter sind. Daraus kann man lernen.

 

Was hast du als nächstes geplant?

Nachdem ich nun 2 Jahre lang lediglich Ebooks veröffentlicht hatte, habe ich nun mein erstes Taschenbuch auf dem Markt. Ich muss gestehen, dass ich da Blut geleckt habe. Meine nächsten Geschichten werde ich ebenfalls als Taschenbuch herausbringen.

 

Lieben Dank für deine Zeit!

Ich bedanke Dich bei Dir. War nett auf der Autorencouch 🙂

Nadja Losbohm

Nadja Losbohm geht es wie vielen von uns – sie war schon als Kind ein Büchernarr. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass man auch neben einem ganz normalen Job eine produktive Autorin sein kann. Ihr erstes Buch erschien 2012, seitdem sind zusätzlich fünf Bände ihrer Reihe: „Die Jägerin“ erschienen, die sie selbst als „eine Mischung aus Sci-Fi und Fantasy-Romance mit einem Spritzer Humor“ bezeichnet. Erfahrt mehr!

 

Alaspis: Die Suche nach der Ewigkeit, Nadja Losbohm, novum pro, bei amazon
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Waren Geschichten schon immer eine Leidenschaft von dir?

Oh ja! Ich bin schon seit Kindesbein an ein Bücherwurm. Anfangs tat ich mich sehr schwer mit dem Lesen lernen. Letzten Endes war es dann eine berühmte Maus, die mir dabei geholfen hat, und seitdem kann ich ohne Bücher nicht mehr sein.

 

Wann hast du mit dem Schreiben begonnen, und warum?

Als ich neunzehn Jahre alt war, habe ich angefangen meine erste Fantasy-Geschichte zu schreiben. Ich habe mich schon immer für das Kreative interessiert, habe gern gemalt und gezeichnet. Eines Tages lernte ich dann die Arbeiten eines Künstlers kennen, der auch als Schauspieler tätig ist. Er machte und macht immer so viele verschiedene Dinge: Malen, Fotografie, Musik, Schauspielen, Schreiben. Das hat mich sehr beeindruckt und dazu inspiriert, etwas anderes auszuprobieren. So fing ich mit dem Schreiben an.

 

Wie viele Titel hast du zwischen deiner ersten Veröffentlichung 2012 und heute herausgebracht?

Die Jägerin (Die Anfänge 1), Nadja Losbohm, SP, bei amazon
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Mittlerweile sind da schon ein paar Veröffentlichungen zusammengekommen. Die Buchreihe „Die Jägerin“ umfasst fünf Bände plus einer englischen Fassung des ersten Teils. Somit sind es sechs weitere Bücher, die seit 2012 erschienen sind.

 

Wie findest du die Zeit zum Schreiben – wie organisierst du deinen Alltag?

Mein Hauptjob ist ein ganz normaler, so dass ich das Schreiben in die Freizeit lege. Wann immer ich eine ruhige Minute habe, nehme ich den Stift in die Hand. Ich habe keine festen Schreibzeiten; ich setze mich da nicht unter Druck, sondern gehe es gelassen an.

 

Worum geht es in deinen Geschichten?

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es in meinen Büchern immer irgendwie um das Reisen geht. Damit meine ich nicht unbedingt das physische, obwohl auch das ein Aspekt ist. Oftmals ist es eher eine emotionale Reise und wohin sich ein Charakter entwickelt. Es geht aber auch um Mut, Hoffnung und Freundschaft.

 

Wer sollte deine Bücher lesen?

Alle, die gerne lesen, dabei Spaß haben möchten und gerne aus dem Alltag entfliehen wollen.

 

Was würdest du angehenden Autoren raten?

Sie sollten viel, viel Geduld mitbringen, nicht aufgeben und sehr viel Leidenschaft für das Schreiben haben und alles dafür tun, dass sie diese nicht verlieren.

 

Vielen Dank für deine Zeit!

Ich danke dir, Manuela, für deine Fragen und dass ich auf der Autorencouch Platz nehmen durfte.

 

 

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Tyra Reeves

Tyra Reeves beschäftig sich in Ihrem Debütroman mit mythologischen Wesen, den Engeln. Wie ist sie auf dieses Thema gestoßen, und was gibt es noch über Ihr Schreiben zu erfahren? Lest mehr von Tyra Reeves.

 

Liebe Tyra, dein Debütroman dreht sich um mythologische Themen (die ich selbst ganz spannend finde). Hast du von jeher eine Affinität zu dem Thema, oder wann ist diese Leidenschaft erwacht?

Also, mich spricht besonders das Thema Engel an, da ich in meinem Leben schon mal Kontakt mit übernatürlichen Phänomenen hatte. Darum wollte ich mehr über die Engel erfahren und begann zu recherchieren. Irgendwann stieß ich dabei auf die Geschichte der Grigori und Nephilim, die ich bemerkenswert finde, und in mir reifte die Idee auf dieser Grundlage einen Roman zu schaffen.

 

Wolltest du schon „immer mal“ ein Buch schreiben, oder wie kam es dazu?

Lange hegte ich schon den Wunsch ein Buch zu schreiben, habe es aber immer wieder von mir gewiesen, da ich es mir, um ehrlich zu sein, nicht zugetraut habe. Vor Jahren musste ich einige schlimme Erfahrungen in meinem Berufsleben machen, diese verarbeitete ich in einer Geschichte. Doch veröffentlicht habe ich diese nie.

 

Was machst du neben dem Schreiben beruflich? Wie findest du Zeit zum Schreiben?

Gelernt habe ich sogar zwei Berufe, einmal Chemielaborantin und später ließ ich, aufgrund einer Allergie, mich zur Europasekretärin umschulen. Leider hat mir dieser Beruf kein Glück gebracht. Nun unterrichte ich Englisch an der Volkshochschule und helfe Kindern, die ihre Schwierigkeiten mit den Fremdsprachen in der Schule haben.

Momentan habe ich wenig Zeit, vor allen Dingen keinen guten Platz zum Schreiben. Ich stecke mitten in der Umbau Phase unseres Hauses und mir fehlt einfach ein ruhiges Plätzchen an dem ich meine Gedanken sortieren und auf Papier bringen kann.

 

Hast du manchmal Schreibblockaden? Wenn ja, wie gehst du damit um?

Schreibblockaden was den Verlauf meiner Geschichte an geht, kenne ich nicht. Mir fehlen manchmal die richtigen Worte um die Bilder in meinem Kopf klar und eindeutig nieder zu schreiben. Wie viele Schriftsteller habe ich auch meine „Lieblingswörter“, die sich vermehrt in den Text einschleichen. Überarbeiten und nochmals Überarbeiten, ist da angesagt.

 

Was fällt dir beim Schreiben am schwersten? Was besonders leicht?

Schwer fällt mir das ständige Gegenlesen und Korrigieren, was mir leicht fällt, ist die Handlung weiter zu spinnen.

 

Hast du einen bevorzugten Platz zum Schreiben?

Den habe ich bald wieder, hoffe ich.

 

Wie hast du für dein Buch recherchiert?

Ich habe mir mehrere Bücher über Engel, ihre Hierarchien und Geschichte, besorgt. Eine unerschöpfliche Quelle für meine Recherche war auch das Internet.

 

Hältst du Kontakt zu deinen Lesern? Wenn ja, wie?

Über lovelybooks habe ich Kontakt zu einigen Lesern bekommen, einige meiner Leser kenne ich persönlich ;-), und ich bin in Facebook, Google Plus mit einem Autorenprofil vertreten, so dass mich der Leser, wenn er mag, gerne anschreiben kann.

 

Erzähl mal etwas über dein Buch:

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*Gottessoehne, Tyra Reeves, SP

Der Titel meines Buches mag etwas ungewöhnlich klingen, doch der Ausdruck Gottessöhne bedeutet nichts anderes als Engel (wenn auch eine sehr spezielle Art von Engeln). Sie werden im Alten Testament im Buch Genesis erwähnt und haben die Sintflut ausgelöst. Aber wer oder was, sind diese Wesen genau? Eine nähere Beschreibung gibt das Buch Enoch, das genau so lange existiert wie die Schriften des Genesis aber von der Kirche nicht akzeptiert wird.

Mein Roman kommt aus dem Genre: Fantasy/Mysterythriller mit mythologischen Wurzeln, aber einer Handlung die in der Moderne spielt.

Kurzinhalt:

Kate Wilson, eine junge, normale Frau, wohnhaft in New York, glaubt dass das Leben ihr nichts mehr Überraschendes zu bieten hat. Sie hat sich längst damit abgefunden, dass aus Ihrem Traum, eine berühmte Malerin zu werden, nichts mehr wird und dass nur noch der triste Büroalltag auf sie wartet. Doch dann begegnet ihr Sam, ein überaus attraktiver Mann, der sie schnell in seinen Bann zieht, obwohl er nicht unbedingt das ist, was er vorgibt zu sein. Die mysteriösen Vorfälle in Kates Leben beginnen sich zu häufen und auch sonst passieren in New York noch mehr Dinge, die erschreckend und unerklärlich sind. Als sie endlich hinter Sams Geheimnis kommt, ist die Wahrheit fast zu schwer, als dass sie Kate verkraften könnte.

 

Was sind deine Pläne bezüglich des Schreibens?

Wenn dann endlich meine eigene Wohnung fertig ist, werde ich mich sofort hinsetzen um meine Fortsetzung weiter zu schreiben.

 

Was wäre dein größter Wunsch?

Ach, ich habe so viele Wünsche…wenn Du mich in Bezug auf das Schreiben fragst, so ist ein großer Wunsch von mir, vom Schreiben leben zu können. Denn das kann ich momentan nicht, außer ich schraube meine Ansprüche auf die einer Stubenfliege zurück.

Ich freue mich dass Du hier bist und drücke Dir für alle deine Vorhaben die Daumen! Danke für deine Zeit!

 

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Andrea Bielfeldt – Fantasy & Lovestory

Liebe Andrea!

Ich finde es faszinierend, dass Du nicht auf ein Genre festgelegt bist. Ich sehe Fantasy (ich finde die Trailer übrigens klasse), „klassischen“ Liebesroman und das neue Buch ist eher frech und erotisch:

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Von Null auf Liebe in 7 Minuten (Liebesroman), Andi Biel, SP

Spannend! Ich habe hier ein paar Fragen für Dich: Seit wann schreibst Du?

Geschrieben hab ich schon immer gerne. Aufsätze und Buchbeschreibungen in der Schule habe ich geliebt.

„Ernsthaft“ schreibe ich seit etwa 2008. Zu dem Zeitpunkt hatte ich einen Gedankenblitz (beim Wäsche zusammenlegen 😉 ) zu der Geschichte von Nilamrut – meiner Fantasy Trilogie.

Am selben Abend noch setzte ich mich an meinen Uralt PC und begann, die ersten Sätze zur Geschichte zu verfassen.

Durch einen Schreibwettbewerb drei Jahre später, den die damalige Plattform Triboox (Ein Unterverlag des Oettinger Verlags) ins Leben gerufen hatte, bin ich dann „entdeckt“ worden. Der erste Band sollte eigentlich über den Verlag erscheinen, aber das Programm wurde ein Jahr später eingestampft. Da saß ich nun mit einem fertigen, lektorierten Manuskript, das bereit für den Markt war und habe mich kurz darauf dem Selfpublishing verschrieben.

Was machst Du ansonsten beruflich?

Ich bin Beauty Assistentin in einem La Biosthetique Salon in unserem Ort.

Was ist das? 

Wir sind ein Friseur Salon, der eben auch viel Kosmetik macht. Und dafür und für das Wohl der Kunden in allen Wellness Bereichen bin ich zuständig. Es macht mir sehr viel Spaß und trotzdem habe ich bereits meine Arbeitszeiten dort reduziert, damit ich mehr Schreiben kann ☺

Erzählt mal von Deiner ersten Veröffentlichung – hast Du gleich auf eine zusätzliche Printausgabe gesetzt, oder erst einmal nur als e-book veröffentlicht?

Die erste Veröffentlichung war der erste Band der Trilogie.

Als der Verlagsvertrag geplatzt war, habe ich mich für das Selfpublishing entschieden. Dank einer – mittlerweile guten Freundin – anderen Autorin, habe ich viel Unterstützung erfahren und konnte nach wenigen Wochen Vorbereitungszeit mein Debüt auf den Markt bringen.

Nilamrut-Im Bann der Ringe ging am 06.Dezember 2012 an den Start. Auf Amazon hatte ich es als ebook sowie auch als Taschenbuch hochgeladen. Viele von meinen Freunden (real und virtuell) haben danach gefragt. Ich habe mich dann wochenlang mit dem Buchsatz beschäftig, mich in die Materie eingelesen und dann in Schwerstarbeit das Taschenbuch gesetzt.
Man, war ich aufgeregt ☺

Wie hast Du Dir das nötige Wissen über SP angeeignet?

Ich habe viel gelesen, mich in Foren umgehört und mir als stiller Beobachter alles Wichtige rausgezogen. Außerdem hatte ich das Glück, bereits einige Selfpublisher kennengelernt zu haben, die mir unterstützend unter die Arme gegriffen haben.

Fast jeden Tag kommt Neues hinzu, was einfach daran liegt, dass der SP Markt schnell ist. Es gibt laufend Neues zu lernen und ich setzte mich täglich damit auseinander. SPler sein bedeutet, einen Fulltime Job zu machen und nie stillzustehen.

Was fällt Dir bei der Entstehung eines Buches besonders leicht? Was besonders schwer?

Puh, das ist eine schwere Frage … lass mich nachdenken …

Eigentlich läuft es bei mir so, dass ich eine grobe Idee im Kopf habe, die raus will. Dann fange ich einfach an, zu schreiben. Und meist treiben meine Figuren mich dann in die richtige Richtung, sprich, sie dirigieren die Geschichte.

Leicht sind für mich daher Buchanfänge zu schreiben ☺ Ich liebe Buchanfänge! Ich habe eine ganze Menge davon in meiner virtuellen Schublade ☺

Schwer kann es manchmal sein, daraus dann auch eine richtige Geschichte mit einem Spannungsaufbau zu erstellen, die zugleich noch einem roten Faden folgt und deren Charaktere authentisch sind. Aber meist klappt es ☺ Und dafür bin ich wirklich dankbar.

Hast Du manchmal Schreibblockaden, und wie gehst Du damit um?

Bei mir gibt es keine Schreibblockaden – bei mir gibt es nur kreative Pausen ☺

Es gibt so viele Tage, an denen ich außer Schreiben nichts anderes mache. Wenn es gerade läuft, dann lasse ich es auch laufen. Ich schreibe dann auch mal ein ganzes Buch in einer Woche – die Rohfassung versteht sich 😉

Wenn es dann mal nicht läuft – dann lasse ich es eben. Ich gönne mir eine Schöpferpause und beschäftige mich mit anderen Dingen. Und irgendwann … läuft es wieder 🙂

Ich denke, man sollte sich nicht verrückt machen mit Gedanken wie „Ich habe eine Schreibblockade! Was mache ich nur?“ Damit erhöht man nur den Druck und dann geht vielleicht gar nichts mehr. Einfach mal fünfe gerade sein lassen ☺

Erzähl mal etwas über die Genre, in denen Du schreibst? Was findest Du jeweils besonders gut daran?

Angefangen zu schreiben bin ich ja mit einem recht schwierigen Genre. Fantasy/Mystery im Bereich Jugendbuch. Was sich anfangs einfach anhörte, stellte sich nach und nach als schwieriger heraus, als gedacht. Für mich zumindest.

Die Protagonisten haben sich – über drei Bände wohlgemerkt (was musste ich auch gleich mit einer Trilogie einsteigen, selbst Schuld ;)) – immer weiter entwickelt und somit hat auch der Lauf der ursprünglich geplanten Story sich immer wieder verändert.

Im Genre Fantasy/Mystery den Spannungsbogen stets aufrecht zu halten und somit immer wieder neue Fäden zu spinnen, die am Ende alle zu einem großen Ganzen hinlaufen ist Schwerstarbeit ☺ Aber es hat unglaublich Spaß gemacht, die einzelnen Wege zueinander laufen zu lassen und am Ende einen tollen Showdown zu schreiben.

Meine Nilamrut – Trilogie ist ja kein reines Fantasy mit eigenen Welten oder selbst kreierten Figuren. Die Geschichte spielt in der heutigen Zeit, doch ist gepaart mit mystischen Elementen und alten Legenden aus der Vergangenheit. Das alles zusammenzusetzten war spannend – und genau das mag ich daran.

Im Genre Liebesroman ist es schon etwas einfacher. Man erfindet das Rad ja nicht neu. Es gibt irgendwie immer parallelen zu anderen, schon veröffentlichten Geschichten. Mann trifft Frau, Frau trifft Mann. Sie verlieben sich oder auch nicht, geraten in Schwierigkeiten, bekommen aber letztendlich doch ihr happy end. Oder auch nicht 😉 Wer weiß das schon so genau ☺

Ich versuche, in meine Lovestorys eine gute Portion Humor hineinzubringen und auch eine Menge Gefühl. Ich versuche, meine Protas authentisch zu erstellen, sodass sich der Leser mit ihnen identifizieren und sich in sie hinein versetzen kann. Eben so, dass der Leser sagen kann: Ja, das könnte mir passieren oder das habe ich auch schon mal erlebt …

Ich liebe es, in diesen Geschichten Gefühle zu transportieren, die den Leser mitfiebern, mitleiden und mitlieben lassen.

Hast Du Leser bei Deinem Genrewechsel „mitgenommen“? Wie war das feedback?

Ja, ich habe sehr viele Leser in das Reich der Lovestorys mitgenommen, worüber ich selbst sehr überrascht war. Dadurch, dass in der Trilogie auch zwei Liebesgeschichten eine Rolle spielen, waren die Leser neugierig. Nach dem Motto: Die Bielfeldt schreibt einen Liebesroman – das muss ich lesen! Einfach gucken, ob sie es kann. ☺

Ich freue mich sehr, dass ich es geschafft habe, meine Leser auch mit diesem Genre zu begeistern. Das Feedback zu meinem ersten Liebesroman „Einmal Himmelblau und zurück“ war durchweg positiv und das hat mich dazu ermutigt, weiter solche Romane zu schreiben.

Jetzt, mit der neuen Von Null auf Liebe – Reihe gehe ich ja noch einen Schritt weiter und packe noch eine Prise Erotik mit in die Geschichten hinein. Und wie man sehen kann – auch das kommt bei meinen Lesern bisher gut an. Ich freue mich wahnsinnig darüber, denn ich habe sehr viel Spaß am Schreiben dieser Storys und deswegen werden sicher noch einige folgen.

Hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern? Wenn ja, wie?

Ja! Und da setze ich gern noch mehr Ausrufungszeichen hinterher ☺
Ich liebe den Austausch mit meinen Lesern und bin dankbar für jeden, der in mir in Kontakt tritt. Es gibt nichts Besseres, als das direkte Feedback eines Lesers. Auch, wenn es mal nicht so gut ausfällt, was ja auch mal vorkommt. Aus jedem Feedback kann ich lernen. Lernen, besser zu werden und dieselben Fehler nicht noch einmal zu machen.

Ich habe eine Autorenseite auf Facebook, auf der die Leser viel mit mir agieren. Dann habe ich zu meinen Büchern jeweils noch eine Facebookseite, auf denen – je nachdem, wie „alt“ das Buch schon ist – auch mal was los ist ☺

Vor über einem Jahr habe ich mich mit einigen anderen Autoren zusammengetan und wir haben die Seite LoveThrillFantasy gegründet. Unter diesem Motto – die Vereinigung der drei Genres – haben wir bereits einige Aktionen veranstaltet. Unter anderem auch ein großes Meet & Greet auf der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr.

Zurzeit machen wir auf der Seite gerade eine Sommerpause, aber im Herbst wird es wieder weitergehen.

Dann habe ich noch eine Homepage, die ich versuche, möglichst auf dem neusten Stand zu halten. Sie dient aber nicht unbedingt dem direkten Austausch, sondern ich sehe sie eher als informatives Mittel über mich und meine Bücher.

Außerdem bin ich noch auf Twitter aktiv und habe sogar auf Pinterest eine Pinnwand, auf der ich meine Wunschdarsteller für eine mögliche Nilamrut Verfilmung gepinnt habe *kicher*.

Und ich starte eigentlich zu jedem neuen Buch eine Leserunde auf Lovelybooks oder / und Whatcha Readin. Auch da bin ich mit den Lesern dann in sehr engem Kontakt.

Und natürlich halte ich auch meine Autorenseite auf Amazon immer auf dem Laufenden.

Es gibt so viele Wege, mit seinen Lesern in Kontakt zu treten – man muss nur den Richtigen für sich finden. Und dann einfach loslegen. Und bei bleiben ☺

Was sind Deine Schreibpläne?

Willst du das wirklich wissen? *lach*
Also – für dieses Jahr sind noch einige Bücher (Lovestorys) geplant. Im Juni erscheint der zweite Teil der Von Null auf Liebe – Reihe (wobei jeder Band in sich abgeschlossen ist und unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden kann!) und vermutlich einen Monat später der Nächste. Die Idee zur Fortsetzung der Reihe ist schon da – sie muss nur noch geschrieben werden;)

Dann steht noch die Fertigstellung des zweiten Bands der Jahreszeiten Reihe aus. REALIZE – Frühlingserwachen wird voraussichtlich im Frühjahr 2016 erscheinen.

Dann habe ich natürlich noch die virtuelle Schublade … in der auch noch zwei große Fantasy Abenteuer auf mich warten.

Also – für dieses und nächstes Jahr habe ich erstmal genug zu tun ☺ Und ich bin mir sicher, dass danach noch lange nicht Schluss ist. Dafür macht mir das Schreiben, das Veröffentlichen und der Kontakt mit meinen Lesern viel zu viel Spaß.

Wie wichtig ist für Dich Deine Autorenseite?

Wichtig. Wie oben schon erwähnt, habe ich ja mehrere Plattformen, auf denen ich – mehr oder weniger – aktiv bin. Jede Hat einen anderen Stellenwert für mich.

Facebook eignet sich einfach bestens, um schnell und intensiv mit den Lesern in Kontakt zu treten und auch zu bleiben.

Twitter und Pinterest sind eher Spielereien für mich.

Meine Autorenwebseite ist dagegen meine ganz offizielle, informative Visitenkarte, auf der alles über mich und mein Schreiberei zu finden ist.

Ich könnte mir in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen, ohne eine Autorenseite zu agieren.

Lieben Dank für Deine Zeit! Ich freue mich, Dich auf der Autoren-Couch begrüßen zu bedürfen

Ich danke Dir, dass ich hier Platznehmen durfte. Es hat mich sehr gefreut, mich Deinen spanenden Fragen stellen zu dürfen.

Links: 

Homepage: www.andrea-bielfeldt.de

Facebook:

Autorenseite: https://www.facebook.com/andrea.bielfeldt.autorin?ref=bookmarks

REMEMBER Winterzauber: https://www.facebook.com/RememberWinterzauber?ref=bookmarks

Von Null auf Liebe: https://www.facebook.com/VonNullaufLiebe?ref=bookmarks

LoveThrillFantasy: https://www.facebook.com/lovethrillfantasy?ref=bookmarks

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Amazon: http://www.amazon.de/Andrea-Bielfeldt/e/B00AKSKMKA/ref=ntt_athr_dp_pel_1

 

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