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Larissa Reiter

Larissa Reiter ist eine junge und engagierte Autorin, die erst kürzlich 1000 Kilometer für einen guten Zweck mit dem Rad zurückgelegt hat. Dabei hatte sie ihren Hund dabei und ihr Buch im Gepäck. Respekt erst einmal für dieses Engagement und natürlich Glückwunsch zu dieser tollen Idee. Hier auf Larissas Seite könnt ihr ihren Weg noch einmal mit erleben. Es ist spannend, welche Erlebnisse sie unterwegs hatte, und wie sie sich immer motivieren konnte. Außerdem gibt es gerade ein signiertes Exemplar ihres Buches zu gewinnen, also schaut unbedingt mal rein.

Larissa hat vor nicht allzu langer Zeit ihren ersten Roman veröffentlicht, und die Idee klingt recht spannend, wie ich finde. Das Buch heißt: Er kamund das ist der Klappentext:

ER=GOTT Alice (18) hat schon mehr als genug Probleme. Sie muss mit einem tragischem Schicksalsschlag fertig werden und ihr Abitur bestehen. Als ihr plötzlich verschiedene Persönlichkeiten begegnen, die alle behaupten Gott zu sein, gerät Alices Welt vollends aus den Fugen. Während ihre Schwester und ihre Freunde sie für geisteskrank halten, begreift Alice nach und nach, dass es wirklich einen Gott gibt. Doch Gott hat ein Problem, eine multiple Persönlichkeitsstörung verschleiert seinen Blick. Als Gott dann noch auf die Idee kommt, die Menschheit zu dezimieren und ein Spiel zu beginnen, nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Kann Alice Gott vom Gegenteil überzeugen? Teil Eins einer packenden Fantasytrilogie um Freundschaft, Größenwahn und Liebe.

Das Buch ist auf jeden Fall schon auf meiner Wunschliste, und ich bin gespannt. Meine Fragen hat Larissa von ihrer Reise aus beantwortet, und zwar aus einer kleinen Pension. Schauen wir doch mal, was sie so über sich erzählt:

Larissa, schön dass du hier bist. Bist du eigentlich eine begeisterte Leserin?

Ich bin kein großer Leser, aber ich habe definitiv meine Phasen. In diesen lese ich schon relativ viel. Ich kann mich noch daran erinnern, wie schnell ich Tribute von Panem, und zwar alle Teile durchgelesen hatte. Aber ich bin auch jemand der Bücher abbricht, wenn sie mir nicht gefallen. Da gibt es schon so einige, die ich einfach nicht weiterlesen konnte, weil sie mir zu langatmig waren. Und warum auch immer, eine gute Liebesgeschichte gehört für mich zu einem guten Buch dazu. Geschichten erzählt habe ich dafür aber schon immer. Ganz früher meinen Kuscheltieren 😉 Da hat mich meine Mutter schon früher ins Bett geschickt nur damit ich dann in zwei Stunden nach meinem Geschichten erzählen endlich schlafe.

Wenn du liest, welches ist dann dein liebstes Genre?

Ich lese eigentlich so ziemlich alles. Bevorzugt natürlich Fantasy, aber nicht so Vampirzeugs. Sondern eher sowas wie Maze Runner oder Tribute von Panem. Aber auch Jugendlektüre, wie zum Beispiel die historischen Romane von Rainer M. Schröder – Abby Lynn hat mir da sehr gut gefallen. Mit 16 hatte ich mal so eine Thriller Phase, da standen dann zum Beispiel John Katzenbach Bücher oben auf meiner Wuli. Also wie man lesen kann, bin ich da nicht so festgelegt.

Und in welches Genre würdest du deinen ersten Roman einordnen?Larissa Reiter

Natürlich fällt er in das Genre Fantasy, aber eben nicht so klischeehaft mit Drachen oder Vampiren. Eher so ein bisschen anders phantastisch. Ich darf natürlich nicht zu viel über die göttlichen Schattengeister verraten 😉

Gewürzt mit einer Liebesgeschichte und dem Ende der Welt, glaube ich, dass es eine etwas andere Art von Fantasygeschichte ist.

Was sind deine weiteren Schreibpläne? Wird es eine Fortsetzung geben?

Natürlich sagt das Wort Trilogie schon, dass es einen Band 2 und 3 der ER – Reihe geben wird. Außerdem ist gerade ein Freundschaftsroman mit dem Arbeitstitel „Hummel haben einen Plüschpopo“ (ich finde den Titel allerdings sehr treffend) in Arbeit. Rund herum habe ich während meines nächsten Studiensemesters sehr viel geplant. Ich habe so richtig Lust aufs Schreiben im Moment. Nach der Buchtour steht aber erstmal einiges privates an und dann werde ich mir ein kleines Autorenzimmer einrichten.

Treibst du viel Sport, oder wie bist du auf die Idee zu deiner riesigen Tour gekommen?

Ich futter auf jeden Fall viel zu viel Süßkram und vor allem Eis. Aber ich mache auch ziemlich viel Sport. Ich reite, laufe viel und fahre Fahrrad bei fast allen meinen Aktivitäten begleitet mich meine Hündin Maggie die stets mein treuer Begleiter ist. Eigentlich gibt es kaum etwas was ich nicht mit ihr zusammen mache. Der Hund ist und bleibt halt einfach der beste Freund des Menschen.

Anlässlich meines Debüts „ER kam“ und meiner Semesterfeien wollte ich eine lange Fahrradtour machen. Meine kleine Schwester schlug dann vor dies mit etwas Sozialem zu verbinden. Diese Idee kam mir natürlich sehr entgegen und so suchte ich mit meiner Schwester zusammen einen Verein oder eine Organisation für die ich auf dieser Buch – Fahrradtour Spenden sammeln wollte. Ich war schon zu Beginn meines Pflegestudiums auf den Verein Vita e.V. gestoßen. Dieser bildet Assistenzhunde für Menschen mit Handicap aus. Da meine Maggie meine bessere Hälfte ist und ich schon immer der Überzeugung bin, dass Tiere uns auf einer ganz anderen Ebene berühren können, als Menschen das untereinander können. Deswegen sammle ich für diesen Verein vom ganzen Herzen gerne Spenden und das klappt bis jetzt auch richtig gut 😀

Ein tolles Engagement. Vielen Dank für deine Zeit und noch viel Erfolg – mit allen deinen Vorhaben!